12. August 2016
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Durchstarten mit neuem Logo

Da die meisten Leute mit meinem alten Logo nicht wirklich etwas anfangen konnten, habe ich nun etwas am Aussehen und der Wiedererkennbarkeit meines Blogs intux.de gebastelt. Inspiriert durch meinem neuen Hoster Uberspace will ich ja schließlich als Ubernaut auch meinen Webspace „on the Asteroids“ erreichen. Was liegt da also näher als raketenmäßig mit einem neuem Logo durchzustarten.

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Also achtet zukünftig auf die Rakete!

9. August 2016
nach Frank Lüttig
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GnuPG

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Da ich über die GUI von Seahorse keine öffentlichen GnuPG-Schlüssel importieren kann, musste ich auf das Terminal zurückgreifen. Zuerst sucht man nach der Key-ID des betreffenden Schlüssels. Ich beschreibe das Ganze am Beispiel Uberspace.

Es erscheint folgende Ausgabe:

Nun wählt man die 1 für die Uberspace-eMail-Adresse. Es erscheint:

Nun kann die Vertrauensstufe mit

editiert werden.

Nun gibt man die Stufe (1 – 5) ein und bestätigt mit Enter.

Jetzt sollte eine verschlüsselte Kommunikation möglich sein. Wie das unter Evolution funktioniert hatte ich im Artikel „Verschlüsselung der eMails unter Evolution mit GnuPG“ bereits erläutert.

Viel Spaß!

Nachtrag

Bei der Gelegenheit kann man vertrauenswürdige Schlüssel auch signieren.

Dies funktioniert entweder mit vollständig oder mit absolut. Ob alles geklappt hat, bzw. der eigene Key eingetragen wurde, kann man unter https://pgp.mit.edu/ (Verbose Index:) abfragen.

2. August 2016
nach Frank Lüttig
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Linux – Das umfassende Handbuch

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Linux – Das umfassende Handbuch“ oder „der Kofler“ ist seit 20 Jahren das Standardwerk zu Linux. Hierbei handelt es sich um ein sehr ausführliches Fachbuch, welches in jedes Bücherregal eines Linux-Anwenders gehört, egal ob dieser das freie Betriebssystem auf dem Desktop, dem Notebook, einem Einplatinencomputer wie dem Raspberry Pi oder auf dem Server einsetzt. „Linux – Das umfassende Handbuch“ von Dr. Michael Kofler ist 2015  in der 14., aktualisierten Auflage im Rheinwerk Verlag (ehemals Galileo Press) erschienen und umfasst 1430 Seiten. Dem Buch liegt eine CD-ROM mit eBook und Codebeispielen bei.

Im ersten Teil des Buches führt ein kleiner Abriss durch die Geschichte von Linux. Der Autor erklärt verständlich, was sich hinter Linux verbirgt. Begriffe wie Kernel, Distribution, Paketsystem etc. werden ausreichend erläutert. Auch Vor- und Nachteile zum Microsoft-Betriebssystem Windows werden gegenüber gestellt.  Damit räumt der Autor mit Behauptungen und Vorurteilen zu Linux auf, ohne den Leser jedoch zu beeinflussen. Installationsgrundlagen bzw. -anleitungen zeigen wie das System aufgespielt wird. Unterschiede zwischen den populärsten Linux-Distributionen zeigt der Autor auf und klärt über die verschiedenen Supportzyklen der einzelnen Versionen auf.

Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem Umgang des Betriebssystems, zeigt die wichtigsten Desktop-Umgebungen und den Umgang mit Multimedia-Inhalten.

Die weiteren Abschnitte richten sich dann eher an die fortgeschritten Anwender, angefangen von der Nutzung des Terminals, über den Einsatz der gebräuchlichsten Editoren bis hin zur Systemadministration, der Serverkonfiguration sowie der Thematik Systemsicherheit.

„Linux – Das umfassende Handbuch“ ist in 7 Teile gegliedert und umfasst 41 Kapitel.

TEIL I Installation

Was ist Linux?
Installationsgrundlagen
Installationsanleitungen
Linux-Schnelleinstieg

TEIL II Desktop-Nutzung

Gnome, KDE, Unity & Co.
Web, Mail & Co.
Fotos und Bilder
Audio und Video
VirtualBox
Raspberry Pi

TEIL III Arbeiten im Terminal

Terminalfenster und Konsolen
bash (Shell)
Dateien und Verzeichnisse
Prozessverwaltung
Konverter für Grafik, Text und Multimedia
Netzwerk-Tools
Vim
Emacs

TEIL IV Systemkonfiguration und Administration

Basiskonfiguration
Software- und Paketverwaltung
Bibliotheken, Java und Mono
Grafiksystem
Administration des Dateisystems
GRUB
Das Init-System
Kernel und Module

TEIL V LAN-Server

Netzwerkkonfiguration
Internet-Gateway
Samba
NFS und AFP
CUPS

TEIL VI Root-Server

Secure Shell (SSH)
Apache
MySQL und MariaDB
Postfix und Dovecot
ownCloud

TEIL VII Sicherheit

Backups
Firewalls
Squid und DansGuardian (Webfilter)
SELinux und AppArmor
KVM

Leseproben und Downloads

Fazit

Der Kofler ist ein guter Begleiter im täglichen Umgang mit Linux, egal ob man eine entsprechende Distribution auf dem Desktop-PC oder einem Server einsetzt. Dieses Nachschlagewerk mit über 1400 Seiten sorgt für einen sicheren Umgang, gleichwohl bei Anfängern als auch bei fortgeschrittenen Linux-Usern. Das Buch vermittelt Neulingen die wichtigsten Grundlagen und hilft bei der Entscheidungsfindung zur Wahl der einzusetzenden Distribution, bevor es dann direkt in die Konfiguration und Administration des Grundsystems geht. „Linux – Das umfassende Handbuch“ ist das umfassende Kompendium für Linux schlechthin.

28. Juli 2016
nach Frank Lüttig
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MCabber auf Debian Jessie

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Den Konsolen-Client MCabber mit OTR-Unterstützung installiert man auf Debian recht einfach.

Diese Config sollte für den Anfang reichen. Die Daten sind natürlich an den eigenen Account anzupassen.

Mit Ctrl + o speichern und mit Ctrl + x den Editor verlassen.

Nun kann MCabber gestartet werden.

Das Erstellen des OTR-Key kann ein paar Minuten dauern.

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Viel Spaß!

21. Juli 2016
nach Frank Lüttig
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Lenovo Bluetooth Laser Maus nach Neustart nicht verbunden

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Vor ein paar Tagen fiel mir auf, dass ich jedes Mal nach dem Hochfahren von Debian Jessie meine ThinkPad Bluetooth Laser Maus von Hand mit meinem TP E550 verbinden muss. Eine kaputte Konfiguration konnte der Grund sein. Etliches hatte ich erfolglos probiert, bis ich eine ältere Sicherung meines Systems einspielte.

Alles funktionierte nun wieder wie gewünscht. Mir fiel jedoch auf, dass der TeamViewer in dem System der Sicherung noch nicht installiert war. So habe ich diesen nachinstalliert und bemerkte nach dem Neustart, dass wieder meine Maus auf eine Verbindung mit dem Notebook wartete.

Alles in Allem handelt es sich hier um einen Bug. Nach dem Säubern des Systems vom TeamViewer läuft alles wieder wie gehabt.

19. Juli 2016
nach Frank Lüttig
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Die Sache mit dem Bouncer – Teil 2

Im Artikel „Die Sache mit dem Bouncer – Teil 1“ hatte ich gezeigt, wie man einen IRC-Bouncer auf einem Uberspace installiert. Heute möchte ich erklären, wie man diesen mit dem IRC-Client WeeChat nutzt.

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WeeChat

Dazu baut man einen Tunnel zum Uberspace-Server auf und leitet einen lokalen Port auf den Port des Servers. Als Server-Port hatte ich mich für 62626 entschieden. Dieser kann beliebig gewählt werden. Auch der lokale Port muss hier nicht zwingend 65432 lauten.

Den Tunnel baut man nun ganz einfach über das Terminal auf.

Die Ports, UUSER und USERVER sind dabei entsprechend anzupassen. Bestätigt wird das Ganze mit dem Uberspace-Passwort.

Ich gehe davon aus, dass WeeChat schon installiert ist. Falls nicht, erledigt man das mit:

Nun startet man den Client

und verbindet sich mit dem Bouncer

Nun loggt man sich ein.

Mit

betritt man nun einen Raum, in dem der Bouncer so lange verweilt bis dieser wieder verlassen wird.

Natürlich ist es auch möglich sich über andere Clients wie z.B. Irssi mit dem ZNC-Bouncer zu verbinden.

Übrigens kann man den Bouncer über das Webinterface weiter konfigurieren. Hierzu muss vorher wieder getunnelt werden. Dann gibt man

in den Browser seiner Wahl ein. Die Anmeldung erfolgt über die während der Bouncer-Installation hinterlegten Daten.

Nötig ist ggf. der Eintrag unter Network Info

in „Trusted SSL fingerprints of this IRC network“.

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Webinterface von ZNC

Viel Spaß!

15. Juli 2016
nach Frank Lüttig
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Let’s Encrypt und Prosody

Nachdem mein Let’s Encrypt Zertifikat via Skript auf Uberspace erneuert wurde, bekam ich genau 10 Tage später, beim Aufbau der Verbindung zu meinem XMPP-Server, eine Fehlermeldung, dass mein Zertifikat für Prosody abgelaufen sei. Obwohl ich auf die Symlinks meines Zertifikates und des privaten Schlüssels in der Config verwies.

Prosody lief quasi seit dem Aussetzen durchweg und wusste somit nichts von der Erneueung des Zertifikats. Dies kann man aber durch Stoppen und erneutem Starten des Service Prosody mitteilen. Dies geht auf Uberspace so:

Ob der Service dann wieder fehlerfrei arbeitet checkt man wie folgt:

11. Juli 2016
nach Frank Lüttig
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Die Sache mit dem Bouncer – Teil 1

Die letzten Tage habe ich mich damit beschäftigt einen IRC-Bouncer auf Uberspace zu installieren. Als Vorlage diente hierzu der Artikel von Marvin Dickhaus.

Wozu benötigt man eigentlich einen Bouncer (BNC)?

Ein Bouncer vermittelt zwischen einem IRC-Client und dem IRC-Server. Ohne Bouncer gibt man die Anwesenheit in einem IRC-Channel nach dem Abmelden immer wieder auf. Mit einem Bouncer hingegen kann man jedoch auch offline im Raum verweilen, um so u.a. keine Nachrichten zu verpassen. Der Bouncer hält die Verbindung zum IRC-Server ständig aufrecht. Man verbindet sich später nun nicht mehr mit dem IRC-Server, sondern mit dem Bouncer. (siehe Grafik)

znc_bouncer

Quelle: http://wiki.znc.in/ZNC

Was benötigt man nun dazu?

Zuerst ein Uberspace und ZNC.

Um ZNC auf dem Uberspace kompilieren und installieren zu können muss eine neuere Version von GCC aktiviert werden. Das geht folgendermaßen:

Dann kann ZNC via Toast installiert werden.

Nun geht man in das entsprechende Verzeichnis und konfiguriert das Ganze.

Hier ein Überblick, wie das bei mir aussieht. Listen on Port kann frei gewählt werden. In meinem Fall 62626.

Wichtig: ZNC darf nicht am Ende der Konfiguration gestartet werden! Hier ist >no< einzugeben.

Hierfür wird nun ein entsprechender Service auf dem Uberspace eingerichtet, der ZNC automatisch im Hintergrund laufen lässt.

Jetzt Folgendes eintragen

und mit Enter bestätigen.

Der Start des Service gibt bei Erfolg diese Meldung aus:

Der Bouncer nimmt jetzt seine Arbeit auf. Wie man ZNC per Webinterface konfiguriert und via Weechat nutzt, zeige ich im nächsten Artikel.

Erreichbar bin ich auf Freenode unter #intux.

Viel Spaß!

Nachtrag

Andere Bouncer wie bsybnc, miau, muh oder shroudBNC erfüllen den gleichen Zweck. Ein weiterer guter terminal-basierender IRC-Client ist Irssi.