21. Juli 2016
von Frank Lüttig
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Lenovo Bluetooth Laser Maus nach Neustart nicht verbunden

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Vor ein paar Tagen fiel mir auf, dass ich jedes Mal nach dem Hochfahren von Debian Jessie meine ThinkPad Bluetooth Laser Maus von Hand mit meinem TP E550 verbinden muss. Eine kaputte Konfiguration konnte der Grund sein. Etliches hatte ich erfolglos probiert, bis ich eine ältere Sicherung meines Systems einspielte.

Alles funktionierte nun wieder wie gewünscht. Mir fiel jedoch auf, dass der TeamViewer in dem System der Sicherung noch nicht installiert war. So habe ich diesen nachinstalliert und bemerkte nach dem Neustart, dass wieder meine Maus auf eine Verbindung mit dem Notebook wartete.

Alles in Allem handelt es sich hier um einen Bug. Nach dem Säubern des Systems vom TeamViewer läuft alles wieder wie gehabt.

19. Juli 2016
von Frank Lüttig
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Die Sache mit dem Bouncer – Teil 2

Im Artikel „Die Sache mit dem Bouncer – Teil 1“ hatte ich gezeigt, wie man einen IRC-Bouncer auf einem Uberspace installiert. Heute möchte ich erklären, wie man diesen mit dem IRC-Client WeeChat nutzt.

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WeeChat

Dazu baut man einen Tunnel zum Uberspace-Server auf und leitet einen lokalen Port auf den Port des Servers. Als Server-Port hatte ich mich für 62626 entschieden. Dieser kann beliebig gewählt werden. Auch der lokale Port muss hier nicht zwingend 65432 lauten.

Den Tunnel baut man nun ganz einfach über das Terminal auf.

Die Ports, UUSER und USERVER sind dabei entsprechend anzupassen. Bestätigt wird das Ganze mit dem Uberspace-Passwort.

Ich gehe davon aus, dass WeeChat schon installiert ist. Falls nicht, erledigt man das mit:

Nun startet man den Client

und verbindet sich mit dem Bouncer

Nun loggt man sich ein.

Mit

betritt man nun einen Raum, in dem der Bouncer so lange verweilt bis dieser wieder verlassen wird.

Natürlich ist es auch möglich sich über andere Clients wie z.B. Irssi mit dem ZNC-Bouncer zu verbinden.

Übrigens kann man den Bouncer über das Webinterface weiter konfigurieren. Hierzu muss vorher wieder getunnelt werden. Dann gibt man

in den Browser seiner Wahl ein. Die Anmeldung erfolgt über die während der Bouncer-Installation hinterlegten Daten.

Nötig ist ggf. der Eintrag unter Network Info

in „Trusted SSL fingerprints of this IRC network“.

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Webinterface von ZNC

Viel Spaß!

15. Juli 2016
von Frank Lüttig
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Let’s Encrypt und Prosody

Nachdem mein Let’s Encrypt Zertifikat via Skript auf Uberspace erneuert wurde, bekam ich genau 10 Tage später, beim Aufbau der Verbindung zu meinem XMPP-Server, eine Fehlermeldung, dass mein Zertifikat für Prosody abgelaufen sei. Obwohl ich auf die Symlinks meines Zertifikates und des privaten Schlüssels in der Config verwies.

Prosody lief quasi seit dem Aussetzen durchweg und wusste somit nichts von der Erneueung des Zertifikats. Dies kann man aber durch Stoppen und erneutem Starten des Service Prosody mitteilen. Dies geht auf Uberspace so:

Ob der Service dann wieder fehlerfrei arbeitet checkt man wie folgt:

11. Juli 2016
von Frank Lüttig
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Die Sache mit dem Bouncer – Teil 1

Die letzten Tage habe ich mich damit beschäftigt einen IRC-Bouncer auf Uberspace zu installieren. Als Vorlage diente hierzu der Artikel von Marvin Dickhaus.

Wozu benötigt man eigentlich einen Bouncer (BNC)?

Ein Bouncer vermittelt zwischen einem IRC-Client und dem IRC-Server. Ohne Bouncer gibt man die Anwesenheit in einem IRC-Channel nach dem Abmelden immer wieder auf. Mit einem Bouncer hingegen kann man jedoch auch offline im Raum verweilen, um so u.a. keine Nachrichten zu verpassen. Der Bouncer hält die Verbindung zum IRC-Server ständig aufrecht. Man verbindet sich später nun nicht mehr mit dem IRC-Server, sondern mit dem Bouncer. (siehe Grafik)

znc_bouncer

Quelle: http://wiki.znc.in/ZNC

Was benötigt man nun dazu?

Zuerst ein Uberspace und ZNC.

Um ZNC auf dem Uberspace kompilieren und installieren zu können muss eine neuere Version von GCC aktiviert werden. Das geht folgendermaßen:

Dann kann ZNC via Toast installiert werden.

Nun geht man in das entsprechende Verzeichnis und konfiguriert das Ganze.

Hier ein Überblick, wie das bei mir aussieht. Listen on Port kann frei gewählt werden. In meinem Fall 62626.

Wichtig: ZNC darf nicht am Ende der Konfiguration gestartet werden! Hier ist >no< einzugeben.

Hierfür wird nun ein entsprechender Service auf dem Uberspace eingerichtet, der ZNC automatisch im Hintergrund laufen lässt.

Jetzt Folgendes eintragen

und mit Enter bestätigen.

Der Start des Service gibt bei Erfolg diese Meldung aus:

Der Bouncer nimmt jetzt seine Arbeit auf. Wie man ZNC per Webinterface konfiguriert und via Weechat nutzt, zeige ich im nächsten Artikel.

Erreichbar bin ich auf Freenode unter #intux.

Viel Spaß!

Nachtrag

Andere Bouncer wie bsybnc, miau, muh oder shroudBNC erfüllen den gleichen Zweck. Ein weiterer guter terminal-basierender IRC-Client ist Irssi.

5. Juli 2016
von Frank Lüttig
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Ein halbes Jahr Uberspace

Seit einem halben Jahr bin ich nun Ubernaut. Irgendwie musste ich aber erst zu meinem Glück gezwungen werden, obwohl ich mit meinem damaligen Hoster und dessen Angebot bzw. meinem Vertrag recht zufrieden war. Ich hatte inzwischen einiges über Uberspace gelesen. Nun wollte auch ich mich auf dieses Abenteuer einlassen.

Was hatte ich für Erwartungen?

Eigentlich hatte ich keine Großen. Ich wollte Webspace, einen eMail-Account, eine Domain und und dazu einen geekigen SSH-Zugang. Das war es eigentlich auch schon. Der Wermutstropfen dabei ist jedoch, dass dem Ubernauten leider nur magere 10GB zur Verfügung stehen. Das sollte aber vorerst reichen dachte ich mir.

Also gesagt, getan. Ich habe mir einen Zugang  eingerichtet und vergeblich nach der Möglichkeit gesucht meine Domain zu Uberspace mitzunehmen. Diese Option wurde inzwischen abgeschafft, da man der Meinung ist, das Hosting sollte strikt von der Domain getrennt werden. Anfangs gefiel mir das nicht und im Zusammenhang mit der Größe des gebotenen Webspace hätte ich hier fast einen Rückzieher gemacht. Inzwischen finde ich die Idee dahinter sehr gut, wenn die Domain bei einem anderen Anbieter, wie in meinem Fall bei INWX liegt. Hier bieten sich vielfältige Möglichkeiten Records, wie A,AAAA, MX etc. nach Belieben zu setzen. Gerade bei einem Umzug ist das wichtig, damit keine Mail verloren geht. Nachdem ich meinen SFTP-Zugang eingerichtet und meine Daten übertragen hatte, stieß ich auf das nächste Problem. Es kam zu einer Unverträglichkeit meiner MySQL-Datenbank (Version 5). Hier wurde mir jedoch eine Alternativmöglichkeit aufgezeigt diese auf einem anderen MariaDB-Server einzuspielen. Sicher ist es nicht einfach gewesen alles zu Laufen zu bekommen. Doch da mir das Terminal und SSH durch meine Linux-Vorgeschichte nicht unbekannt waren, bekam ich auch Dank des tollen Supports von Uberspace alles recht schnell zum Laufen. Die Einrichtung der eMail und der SSL-Verschlüsselung via Let’s Encrypt war dabei ein Kinderspiel.

Da nun alles lief wie beim alten Hoster, war ein wenig experimentieren angesagt. So wurde ein XMPP– und einen Cloud-Server installiert. Ich konnte dadurch zwei Raspberry Pi vom Netz nehmen und nebenbei auch noch Strom sparen.

Alles in Allem ist Uberspace im Moment für meine Bedürfnisse der beste Hoster. Die Probezeit ist damit offiziell für mich beendet!

Wer sich also nicht davor scheut tiefer in die Technik einzutauchen und sein Hosting-Paket nach seinem eigenen Gusto anzupassen, dabei das Ganze über die Kommandozeile zu erledigen, wird mit Uberspace in eine neue Galaxy eintauchen. Das alles mit einem Preis-Modell was seinesgleichen sucht.

15. Juni 2016
von Frank Lüttig
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Nextcloud ohne Memory Cache auf Uberspace

Gestern hatte ich kurz erläutert, wie die Nextcloud im Uberspace installiert wird. Ist dies erledigt, stellt man evtl. fest, dass unter Administrator folgende Warnung erscheint:

  • Es wurde kein Memory Cache konfiguriert. Um die Leistung zu verbessern, konfigurieren Sie bitte einen Cache-Speicher, sofern vorhanden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Dokumentation.

Was kann man tun? Ganz einfach! Man installiert Redis und richtet einen entsprechenden Service ein. Dabei kann man sich sich an den Artikel „ownCloud auf Uberspace“ halten. Es wird nur an Stelle der config.php – ownCloud die config.php der Nextcloud ergänzt. Die folgende Eingabe zur Editierung ist natürlich an den jeweiligen Speicherort anzupassen.

Nun fügt man unter dem Eintrag ‚installed‘ => true den nachfolgenden Code ein. UUSER ist dabei durch den Uberspace-Benutzernamen zu ersetzen.

Anschließend mit Ctr + o speichern und mit Ctrl + x den Editor verlassen.

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Nun sollte folgende Meldung erscheinen:

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14. Juni 2016
von Frank Lüttig
18 Kommentare

Nextcloud auf Uberspace

Dank Didis Blogazo, bin ich heute darauf aufmerksam geworden, dass mittlerweile eine installationsfähige Version der Nextcloud verfügbar ist. Diese habe ich auch gleich mal auf meinem Uberspace installiert.

Dazu wählt man sich über SSH auf Uberspace ein und installiert wie folgt:

Aufrufen kann man das Ganze zur Installation (bei vorhandenem Zertifikat) nun über https://domain.tld/nextcloud/

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Viel Spaß!

13. Juni 2016
von Frank Lüttig
2 Kommentare

WordPress Sicherheit

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Seit mein WordPress ständig attackiert wird, setze ich ein Plugin ein, welches nach einer zuvor eingestellten Anzahl vergeblicher Anmeldeversuche, die betreffende IP-Adresse für einen bestimmten Zeitraum zur Einwahl sperrt. Dies verhindert natürlich nicht, dass erneut Angriffe auf die WordPress-Installation erfolgen können.

Abhilfe schafft hier zusätzlich das Plugin Lockdown WP Admin. So kann das Verzeichnis /wp-admin versteckt und an einen neuen Ort umgeleitet werden.

Wer ein Caching-Plugin für WordPress einsetzt, sollte jedoch unbedingt eine Ausnahme für das neue Login-Verzeichnis anlegen.

Ein Backup der WordPress-Installation aus FTP-Daten und Datenbank sollte (falls etwas schief geht) zwingend vorher angelegt werden!