Beiträge mit tag "Open Source
Google Chrome in Raring
5Wie ich schon im Artikel “Google Earth in Raring” erwähnt hatte, kann man unter Ubuntu 13.04 Google Chrome nicht so ohne Weiteres installieren. Zuvor ist es notwendig das Paket libudev0 in das System einzuspielen. Das Paket kann man sich hier für Raring Ringtail 64-bit downloaden.
Wer Open Source Chromium einsetzen möchte, findet den Browser nach wie vor in den offiziellen Paketquellen von Ubuntu.
Umfrage Desktop-Umgebung
29Spätestens mit Ubuntu 12.04 Precise Pangolin mussten die meisten Ubuntu-User darüber nachdenken, welche Desktopumgebung sie nun in Zukunft einsetzen werden. Ich hatte kurz nach Veröffentlichung dieser LTS zu einer Umfrage aufgerufen. Im Oktober 2012 arbeiteten 37 Prozent der Befragten mit Unity und immerhin 25 Prozent mit GNOME 3.
Mit dem Erscheinen der 13.04 Raring Ringtail und der Einführung von Ubuntu GNOME als offizielles Ubuntu-Derivat, würde ich gern diese Umfrage wiederholen. Mich interessiert, wie sehr wurde GNOME verdrängt? Kommt es sogar zu einem unerwarteten Comeback von GNOME unter Ubuntu?
Welche Desktopumgebung setzt Ihr im Moment überwiegend ein?
- Unity (29%, 213 Stimmen)
- GNOME 3 (24%, 175 Stimmen)
- KDE (17%, 120 Stimmen)
- Xfce (13%, 94 Stimmen)
- andere (5%, 39 Stimmen)
- Cinnamon (4%, 29 Stimmen)
- LXDE (4%, 29 Stimmen)
- Mate (4%, 24 Stimmen)
Stimmen insgesamt: 723
Raring Ringtail
9
Fünf Tage nach dem Erscheinen von Ubuntu 13.04 habe ich den Umstieg auf Ubuntu GNOME gewagt. Da ich eigentlich mittlerweile ein gespaltenes Verhältnis zu den zukünftigen Veröffentlichungen zwischen den Long Term Support Versionen von Ubuntu und dessen Derivaten habe, hatte ich eigentlich nicht vor, Raring Ringtail zu installieren. Da bei mir aber fast ausschließlich (bis auf die letzten Wochen) GNOME zum Einsatz kam, wollte ich mir aber doch selbst ein Bild vom nun offiziellen Ubuntu-Derivat Ubuntu GNOME machen. Wie ich aber schon im Beitrag “Raring Ringtail kommt auf leisen Sohlen” geschrieben hatte, sollte man nur umsteigen, wenn man nicht unbedingt auf Stabilität setzt und gerne aktuellere Software einsetzen möchte. Ein weiteres Problem ist der Zeitraum des Supports. Dieser wurde ja nun auf neun Monate halbiert. Deshalb ist im Vorfeld wirklich genau zu überlegen, ob ein Umstieg auf Ringtail Sinn macht. Man schafft es so nicht einmal bis zur Veröffentlichung der neuen LTS, außer man verzichtet ein viertel Jahr auf Sicherheitsupdates, was natürlich nicht gerade zu empfehlen ist. Wer also die 13.04 installiert, kommt kaum um die nächste Version 13.10 herum, bevor Ubuntu 14.04 LTS veröffentlicht wird.
Nun zum System. Ubuntu GNOME 13.04 Raring Ringtail arbeitet mit dem Kernel 3.8. GNOME kommt in der Version 3.6, wie schon in 12.10 und verrichtet hier aber flotter seinen Dienst. Firefox löst den Webbrowser ab. Evolution ist nach wie vor der eMail-Client. Abiword und Gnumeric werden durch LibreOffice ersetzt. Das Software-Center sowie der Update Manager von Ubuntu sind jetzt ebenfalls fester Bestandteil. Der GDM 3.6 ist sehr gelungen und nett anzusehen. Dies ist aber ebenfalls keine Neuerung zur Vorgängerversion Ubuntu GNOME Remix 12.10.
Im Grunde ist Ubuntu GNOME 13.04 recht gelungen. Trotzdem würde ich den Umstieg, aufgrund des kurzen Unterstützungszeitraums, nur bedingt empfehlen.
Nachtrag
Zu erwähnen wäre noch, dass meine Grafikkarte (Radeon HD 6520G) anders als von der 12.10 sofort erkannt wurde. Mit dem Catalyst (Fglrx) erreiche ich eine deutlich höhere Akku-Laufzeit als zuvor. Shutter (siehe Shutter adé) arbeitet wieder wie gewohnt.
Leider startet Ubuntu GNOME 13.04 deutlich langsamer als die Precise Pangolin und Quantal Quetzal, was sehr unbefriedigend ist, dafür läuft GNOME 3.6 aber sehr flüssig.
Raring Ringtail kommt auf leisen Sohlen
2
Seit heute steht das neue Ubuntu 13.04 zum Download bereit. Völlig ungewöhnlich kam Raring Ringtail ohne viel Tamtam daher. Auf ubuntu.com und den entsprechenden Partnerseiten gab es diesmal nicht einmal ein Countdown. Irgendwie hat man das Gefühl, dass die Releases zwischen den LTS-Versionen zu einem ungeliebten Kind verkommen. Immer wieder aufkochende Diskussionen über ein Rolling Release heizen diese Spekulation aus meiner Sicht stark an. Eine offizielle Unterstützung von neun Monaten lockt doch nicht wirklich jemanden hinter dem Ofen hervor!?
Die neue 13.04 soll flüssiger laufen und dabei weniger Arbeitsspeicher verbrauchen. Die Amazon-Linse ist nach wie vor mit an Bord, lässt sich aber problemlos deaktivieren bzw. entfernen. Neue Icons in der Schnellstartleiste und ein aufgehübschtes Bluetooth-Menü sind hinzu gekommen. Das Dash soll deutlich schneller reagieren als beim Vorgänger.
Wer Wert auf Stabilität legt bleibt bei der LTS. Wer etwas experimentierfreudiger ist, steigt um!
Plug & Play
7
Ich kann mich noch erinnern als Windows 95 das Licht der Welt erblicken sollte und alle Welt begeistert war, dass Microsoft nun ein 32-bit Betriebssystem auf den Markt werfen wird. Schlagworte wie präemptives Multitasking und Plug & Play machten die Runde. Ich kam in den Genuss, nachdem ich ein wenig mit OS/2 experimentiert hatte, Windows 95 Beta-Tester zu werden. Natürlich war das neue Betriebssystem schon eine Augenweide. Mit dem Papierkorb auf dem Desktop stellte sich schon ein wenig Mac-Feeling ein. Ein Paar Jahre zuvor wurde noch das komische Eingabegerät von Apple aus dem Microsoft-Lager, welches sich Computermaus nannte, noch offen belächelt. Die Beta-Version kam damals auf 3,5″ Disketten zu mir. Plug & Play, wurde zwar groß geschrieben, aber sind wir doch mal ehrlich. Es war doch eher Plage als Play!
Wie sieht die Realität nun nach fast 20 Jahren aus?
Ich muss für meinen HP PSC 1410 All-in-One einen 362.7MB großes Paket für Windows 7 herunterladen, um ein Dokument scannen zu können.
Unter Ubuntu stecke ich den Drucker in einen USB-Slot und kann mit Simple Scan sofort loslegen. Das nenne ich echtes Plug & Play!
Ich habe neulich einen Kommentar in einem Blog hinterlassen, dass es oft die einfachen Dinge sind die einen begeistern. Und wenn ich meinen Scanner an werfe, dann bin ich jedes mal über diesen funktionierenden Minimalismus begeistert.
Der Kampf geht weiter!
Screencasts mit GNOME 3
4Gestern hatte ich im Artikel “Screencasts mit Kazam” ein Tool zum Erstellen von Screencasts vorgestellt. Da ich selbst ja fast ausschließlich mit der GNOME Shell arbeite, kann ich zur Aufzeichnung von Desktop-Videos in der Regel auf Programme wie Kazam verzichten, da die Gnome 3 schon ein hauseigenes Werkzeug mitbringt.
Durch das Drücken der Tastenkombination Ctrl+Alt+Shift+R startet bzw. beendet man die Aufnahme. Die gestartete Aufzeichnung wird durch einen roten Kreis, rechts unten auf dem Desktop, signalisiert.
Die Framerate ist standardmäßig auf 15 Bilder festgelegt. Die Aufnahme wird im VP8/WebM-Format im persönlichen Video-Verzeichnis abgespeichert.
Diese Screencasts sind zur Weiterverarbeitung durchaus geeignet.
Viel Spaß!
Screencasts mit Kazam
7
Heute möchte ich kurz ein kleines Programm vorstellen, mit dem es möglich ist Screencasts zu erstellen. Hierbei handelt es sich um Kazam. Nachdem ich einige Zeit erfolgreich mit recordMyDesktop auf Ubuntu 10.04 unterwegs war, habe ich nun nach einer Alternative gesucht, die auch mit Unity klar kommt, da recordMyDesktop auf meinem System keine zufriedenstellenden Ergebnisse liefert und ich doch immer öfter mal zu Unity switche.
Aufnahmen mit Kazam können wahlwiese im VP8/WebM- oder H264/MP4-Format gespeichert werden. Youtube kann hierbei beide Formate problemlos verarbeiten. Zur Aufnahme kann man zwischen zwei Audio-Kanälen wählen. Videos können im Vollbild oder in einem ausgewählten Bereich aufgenommen werden. Hierbei ist es möglich die Framerate manuell einzustellen. Der Countdown zum Start wird ebenfalls über die Einstellungen konfiguriert.
Kazam ist in den offiziellen Paketquellen von Ubuntu enthalten.
Danke!
2
Am 01.04.2012 wurde mein erster Beitrag auf dem Planet von ubuntuusers.de veröffentlicht. Nun ist ein Jahr seit dieser Zeit vergangen, als ich diese Plattform erstmals nutzen durfte, um über meine Erfahrungen mit Linux bzw. Ubuntu zu berichten. Vielleicht konnte ich ein paar nützliche Tipps geben oder sogar Ubuntu-User vor Fehlern bewahren, die ich selbst erst machen musste!?
Aus gegebenen Anlass möchte ich nun Danke sagen. Danke dem hervorragenden Ikhaya-Team und Danke den Besuchern die sich ab und zu auf meine Seite intux.de verirren! Danke für die zahlreichen Kommentare und die damit verbundenen Anregungen zur Diskussion! Danke für dieses spannende Jahr!
Spende gefällig?
7
Einige User haben sich ja bei Erscheinen von Ubuntu 12.10 ziemlich darüber aufgeregt, dass Canonical um eine Spende für den Download des Betriebssystems bittet. Sicherlich kann man sich über diese Vorgehensweise streiten. Von der Sache her ist es ja völlig in Ordnung etwas zu spenden, für Software die man regelmäßig einsetzt. Ubuntu zum Null-Tarif bekommt man natürlich nach wie vor, wenn man alle Werte auf Null setzt.
Wer jedoch mit dieser Art von Spendenaufforderung nicht in Berührung kommen möchte, kann diesem Spenden-Screen über folgende Seite http://www.ubuntu.com/download/desktop/alternative-downloads entgehen.
Mein aktuelles Sytem
2Hier ein kurzer Einblick, wie mein Custom-Ubuntu-System 12.04 LTS mit GNOME 3 aussieht und wie es arbeitet.
Der Kampf geht weiter!












Top Kommentierer