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Die ersten Erfahrungen

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Einige Kommentare zum Artikel “Die Paketverwaltung” gingen in die Richtung, ich möge doch ein Howto schreiben, um Umsteiger davor zu bewahren, ähnliche Fehler wie ich zu machen. Ich denke ein Howto würde zu sehr auf GNOME 2 eingehen. Da Ubuntu nun in den nächsten Tagen auch als LTS Unity mitbringt, werde ich über keine Desktop-Umgebung berichten die keine Zukunft mehr hat.

Es ist tatsächlich so, dass ich mich anfangs mit der Paketverwaltung schwer tat. Der Grund dafür war aber nicht der, dass ich mit der Paketverwaltung nicht klar kam. Es lag vielmehr daran, wie die diversen Linux-Distributionen mit der Installation von externen Programmen umgehen. Bei OpenSuse ist es Yast und bei Debian oder Ubuntu ist es Synaptic. Auf APT möchte ich jetzt gar nicht weiter eingehen. Wenn man nur Microsoft-Produkte kennt, dann steht man ohne Hilfe natürlich erst einmal dumm da. Wie schon zuvor geschrieben, bin ich schnell auf ubuntuusers.de aufmerksam geworden. Viele Fragen habe ich im Forum gestellt und hier wurde mir auch immer schnell geholfen. Des Weiteren kaufte ich mir auch das Handbuch Ubuntu 9.04. Auch das war sehr hilfreich.

Was würde ich heute als Umsteiger anders machen?

Heute gehe ich so vor, dass ich zu aller erst einmal auf wiki.ubuntuusers.de nach dem Programm suche, welches ich installieren möchte. Dort werden meist viele andere Alternativen gezeigt. Ich lese mir die Anleitungen durch und entscheide mich dann für ein Programm. Im Wiki werden die Pakete zur Installation vorgeschlagen. Diese sind fast ausschließlich in den Paketquellen schon enthalten. Wenn nicht dann wird darauf hingewiesen und genau erläutert wie man das entsprechende Programm installiert. Wenn mir Pakete vorgeschlagen werden, dann kopiere ich mir die Bezeichnung in die Synaptic Paketverwaltung, die ich zuvor öffne, setze das Häkchen “Zum Installieren vormerken”, gehe auf Anwenden und schon wird alles installiert. Es ist darauf zu achten, dass alle Pakete zum Programm installiert werden. Denn es gibt oft gewisse Abhängigkeiten. Ist das erledigt, dann steht auch schon das Programm im entsprechenden Menu zur Verfügung.

Wer es noch einfacher mag, installiert die Programme über das Software-Center. Windows-Umsteiger werden sich sicher vorerst hier wohl fühlen. Ich glaube das Software-Center war bei der 9.04 noch nicht standardmäßig mit an Bord.

Was hatte ich beim Umstieg nicht bedacht?

Bevor ich den Komplettumstieg wagte, machte ich mir eine Liste mit Programmen die ich bisher einsetzte. Dann suchte ich im Internet nach Alternativen für Ubuntu. Das ging alles ganz gut auf. So formatierte ich meine Festplatte. Mittendrin ging mir einiges durch den Kopf und plötzlich wusste ich was ich nicht berücksichtigt hatte.

Zum einen war es das Programm zum Erstellen von Fotobüchern mit CEWE und zum anderen die Steuererklärung via Elsterformular. Für CEWE gibt es aber zum Glück eine native Linux-Version als Download oder als CD, die kostenlos im Shop erhältlich ist (z.B. dm).

Das Problem mit Elster ließ sich aber auch lösen. Hier gibt es ein wunderbares Tutorial. Wie es aber nun mit neueren Ubuntu-Versionen nach dem Wegfall der Sun-Java Pakete aus den Paketquellen aussieht, weiß ich nicht. Hier wäre ich über entsprechende Kommentare dankbar.

Welche Programme habe ich installiert?

Diese werde ich hier kurz auflisten.

  • Büro
    • Adobe Reader
    • Evolution
    • FreeMind
    • GnuCash
    • Labyrinth Mindmaps
    • LibreOffice
    • PDF-Shuffler
    • Planner
    • Wörterbuch
  • Grafik
    • Converseen
    • Darktable
    • DM-Fotowelt
    • F-Spot
    • Gimp
    • Hugin
    • Inkscape
    • Qtpfsgui
    • RAWTherapee
    • SimpleScan
    • Tintii
    • UFRaw
    • imageMagigk
  • Internet
    • Bildbetrachter für entfernte Bildschirme
    • Empathy
    • Filezilla
    • Firefox
    • Google Earth
    • Gwibber
    • Sun Java
    • Teamviewer
    • Terminal-Server-Client
    • Transmission BitTorrent-Client
  • Multimedia
    • AcidRip
    • Audacity
    • Sound Juicer
    • Audio-Recorder
    • Avidemux
    • Brasero
    • Cheese
    • DeVeDe
    • Dvd95
    • dvd::rip
    • GnomeBaker
    • gtkpod
    • gtk-recordMyDesktop
    • ME TV
    • Mixxx
    • OpenShot
    • PiTiVi
    • PulseAudio-Lautstärkeregler
    • Rhythmbox
    • Totem
    • VLC media player
    • Xine
  • Spiele
    • AisleRiot Solitaire
    • gbrainy
    • Mahjongg
    • MegaGlest
    • Minen
    • Nexuiz
    • Pingus
    • Quadrapassel
    • Secret Maryo Chronicles
    • Sudoku
    • UrbanTerror
    • Warzone 2100
    • Wormux
  • Systemwerkzeuge
    • Deja Dup
  • Wine
    • Elsterformular
  • Wissenschaft
    • Stellarium
  • Zubehör
    • Bildschirmfoto aufnehmen
    • Cairo-Dock
    • Festplattenbelegung analysieren
    • gedit
    • ImageWriter
    • Shutter
    • Taschenrechner
    • Terminal
    • Tomboy
    • Zeichentabelle

Dazu kommt noch Apache, MySQL, GParted und Samba. Das ist alles was ich auf meinem Notebook brauche.

Ich hoffe, dass ich mit diesem kleine Rückblick vielleicht doch dem ein oder anderen Umsteiger Mut machen konnte. Bedenkt, es gibt immer eine Alternative!!!

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Die Paketverwaltung

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Ich weiß nicht wie es Euch beim ersten Kontakt mit Ubuntu oder Debian erging. Ich war begeistert wie schnell ich Ubuntu installiert hatte und wie gut alles auf Anhieb lief. Kleinere Probleme mit dem Wlan z.B. waren nach der nächsten Aktualisierung schon behoben. Doch dann hatte ich ein Riesenproblem mit dem Installieren benötigter Programme. Da ich den Weg hin zu einer Linux-Distribution allein wagte, fehlte mir auch ein direkter Support. Alles was ich nicht verstand versuchte ich im Netz zu erfahren. Ich hatte keine Ahnung wie ich Programme installieren sollte. Anfragen im Forum führten nicht gleich zum Erfolg, da ich mich vielleicht unverständlich ausdrückte oder man gewisse Erfahrung mit Ubuntu voraussetzte. Es war schwierig für einen Windows-Umsteiger wie mich, keine Setup.exe oder Install.exe vorzufinden, die man einfach ausführen konnte. Bis ich die Genialität der Paketverwaltung begriff, verging schon eine gewisse Zeit. Ich war kurz davor die Flinte ins Korn zu werfen und wieder zu Windows zurückzukehren.

Heute kann ich mir nichts Besseres vorstellen als mit der Synaptic-Paketverwaltung meine Programme einzuspielen. Das lästige Einlegen von CDs oder das Downloaden von zwiespältigen Seiten entfällt für mich komplett.

Über Kommentare Eurer Erfahrungen würde ich mich freuen. Was habt ihr denn für Schwierigkeiten beim Umstieg auf Linux gehabt?

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Debian 6.0 Squeeze

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Gestern habe ich mich entschlossen parallel mal einen anderen Weg zu gehen. Ich habe auf einen Desktop-PC eines der Ur-LINUX-Distributionen aufgesetzt und versuche damit ein paar neue Anregungen zu bekommen. Ubuntu ist übrigens sehr stark mit Debian verwandt. Es verwendet zum Großteil die Pakete von Debian. Einige werden als Fork von den Ubuntu-Entwicklern weiter verfeinert und unterscheiden sich somit auch vom Original. Das wird von den Debian-Machern zwar argwöhnisch beobachtet aber geduldet. Man ist der Meinung, dass irgendwann aus dem Ubuntu-Lager Know-How wieder zu Debian zurück fließt.

Also, ich werde erst mal ein paar Erfahrungen sammeln und bestimmt weiter von diesem Vorhaben berichten!

 

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