Archiv für Mai, 2012
QCad getestet
7Neulich habe ich einmal mit Alternativen für Linux im Bereich CAD auseinander gesetzt. Da ich beruflich an AutoCAD nicht vorbei komme, wollte ich testen, was es in diesem Bereich für Linux gibt. Am meisten hierbei hat mich QCad überzeugt. Da wir im Erdbau GNSS-gesteuerte Baumaschinen einsetzen ist ein CAD-Programm essentiell. Hauptsächlich arbeitet man mit Lageplänen. Um Dateien von AutoCAD zu importieren, wählt man das DXF-Format. Die vom Planer erstellten Layer lassen sich wie gewohnt einzeln ein- und ausblenden. Zeichnen und editieren ist mit QCad auch kein Problem. Da auf der Baustelle oft Absteckungsarbeiten mit Rovern vollzogen werden und man hierzu mit Gauß-Krüger-Koordinaten arbeitet, braucht man oft millimetergenaue Angaben. Die entsprechenden Koordinaten lassen sich zwar am Mauszeiger ableiten, doch reicht die Genauigkeit hierbei nicht aus. Leider habe ich keine Möglichkeit gefunden ID-Punkte genau auszulesen. Dies ist ein aus meiner Sicht großes Problem. Ob QCad eine echte Alternative zur professionellen Erstellung von Lageplänen durch Ingenieurbüros ist, kann ich jedoch nicht beurteilen. Hierzu hoffe ich auf entsprechende Kommentare.
QCad steht zum Download in der Community Edition Version 2.0.5.0 auf http://www.ribbonsoft.com bereit.
Mittlerweile gibt es auch die aktuelle QCad Professional für 32€ auf http://www.ribbonsoft.com. Ein QCad-Fork ist LibreCad http://librecad.org. Ich werde bei Gelegenheit das Programm testen und auch darüber berichten.
77 Prozent bleiben dabei!
5In meinem letzten Beitrag “Habt Ihr oder habt Ihr nicht?” hatte ich folgende Frage gestellt: Setzt Ihr die Ubuntu 12.04 LTS ein? 336 Leser haben am Voting teilgenommen, bei denen ich mich hiermit recht herzlich bedanken möchte. 77 Prozent haben bereits auf Ubuntu 12.04 LTS gewechselt bzw. werden es in nächster Zeit tun. In meiner Umfrage vor Veröffentlichung der aktuellen LTS-Version waren dies nur ca. 65 Prozent. Die Unentschlossenen haben sich inzwischen positioniert. Der Anteil der Distributionswechseler ist fast konstant geblieben und nur unerheblich von 15 auf 16 Prozent gestiegen, was trotzalledem sehr schade ist. Wieviele neue Ubuntu-User hinzugekommen sind, kann aus der Umfrage leider nicht abgeleitet werden. Vielleicht folgt aber der ein oder andere Kommentar hierzu. Es wäre schön, von den Erfahrungen der neuen Ubuntu-Nutzer lesen zu können.
Habt Ihr oder habt Ihr nicht?
15Noch bevor mein erster Beitrag auf dem Planeten erschienen ist, hatte ich eine Umfrage zur bald erscheinenden Ubuntu 12.0 LTS gestartet. Damals waren nur 64 Prozent der Leser bereit auf das neue Ubuntu umzusteigen. Nun ist seit Erscheinen fast genau ein Monat vergangen. Was mich interessiert ist, ob tatsächlich wirklich nur jeder Dritte den Precise Pangolin einsetzt oder einsetzen möchte. Sind eventuell doch mehr User bereit Unity zu nutzen? Wie sieht es nun wirklich aus und wie sind eure Erfahrungen? Ich bin gespannt auf das Ergebnis der Umfrage sowie auf Eure Kommentare.
Setzt Ihr die Ubuntu 12.04 LTS ein?
- Ja, ich arbeite damit bzw. werde ich es bald. (77%, 258 Stimmen)
- Nein, ich werde die Distri wechseln bzw. habe ich es schon getan. (16%, 53 Stimmen)
- Ich verwende ein anderes OS. (7%, 25 Stimmen)
Stimmen insgesamt: 336
Besucherzahlen gestiegen
4Seit dem 1. April 2012 werden meine Beiträge zu Themen wie Linux, Ubuntu und Open Source auf planet.ubuntuusers.de veröffentlicht. Ich versuche in regelmäßigen Abständen Artikel zu diesen Themen zu schreiben, die sich in erster Linie an Umsteiger und auch Hobbyfotografen richten. Ich hoffe, hier und da etwas Hilfe leisten zu können. Ich denke, dass es mir ab und an gelingt interessante Programme vorzustellen. Diese Beiträge erscheinen in der Kategorie Linux. Durch die Quantität der Artikel in dieser Kategorie hat sich auch der Schwerpunkt, wie im Beitrag vom 6. Mai 2012 schon erwähnt, von der Digitalfotografie in Richtung freie Software verlagert.
Seit der meiner Listing auf planet.ubuntuusers.de und ubuntunews.de sind die Besucherzahlen auf intux.de regelrecht explodiert. So kommt dieses Blog auf im Durchschnitt über 170 Besuche pro Tag. Dies wird an der Grafik unten sichtbar.
Auch über 170 Kommentare wurden inzwischen hier hinterlassen, so dass man auch mit dem Feedback mehr als zu zufrieden sein kann.
Jedes mal wieder spannend …
6… ist die alljährliche, oft nervenaufreibende Steuererklärung. Hierbei meine ich nicht unbedingt die Schwierigkeit Elsterformular unter Ubuntu zum Laufen zu bringen. Dafür kursieren ja im Netz etliche Tutorials. Nein eigentlich ist die größte Herausforderung die benötigten Daten für die Eingabe zusammen zu tragen.
Ist dies nun geschehen, dann wird Elsterfomular mit den Daten gefüttert. Nach dem Berechnen der Differenz wird sich der Ein oder Andere über eine Rückzahlung seitens des Finanzamtes freuen. Für Einige hingegen wird ein Nachzahlung fällig. Ja, so ist es nun mal. Hat man es dann bis hierher geschafft, dann will man die Daten auch online an das FA übertragen. Die Meisten arbeiten hier mit einem Sicherheitszertifikat.
Seit einiger Zeit ist Sun (Oracle ) Java Version 6 aus den Paketequellen verschwunden. Es wurde sogar nachträglich aus Lucid entfernt. Diese Version ist aber für die Übertragung von essentieller Bedeutung, da OpenJDK leider nicht von den Finanzämtern akzeptiert wird. Ich hoffe sehr, dass sich in naher Zukunft hier etwas grundlegend ändert.
Um sun-java6-jre und sun-java6-plugin für die Übertargung mittels Zertifikat installieren zu können bindet mal folgende Paketquelle ein (Verwendung auf eigene Gefahr):
ppa:ferramroberto/java
Inspiriert von Linux
3LINUX – mehr als nur ein Desktop-Betriebssystem! The Linux Foundation startet einen Contest zum Zweck ein T-Shirt zu designen. Der beste Entwurf hält dann Einzug in den Linux Foundation Online-Shop. Der Erlös kommt Linux und der Linux Foundation zu Gute.
Wer Talent hat, sollte unbedingt mitmachen. Wie inspiriert Dich LINUX?
Quelle: TheLinuxFoundation auf YouTube
Snapshots mit Shutter
7Ein sehr nützliches Tool, auf das ich nicht mehr verzichten möchte ist Shutter. Mit Shutter kann man wunderbar Schnappschüsse des Desktops, einzelner Fenster, Menüs oder eines selbst definierten Bereiches machen. Wenn ich auf meiner Seite hier und da einige Programme oder Tools vorstelle, dann erstelle ich meine Bilder mit diesem Tool. Sehr sinnvoll ist die Einstellung zum Ausblenden des Mauszeigers. Abgespeichert werden die Snapshots wahlweise in fast allen gängigen Bildformaten. Für die Weiterverarbeitung sollten diese dann jedoch noch skaliert werden.
Shutter ist in den offiziellen Paketquellen von Ubuntu enthalten.
Gerätemanager
3Neulich hatte ich das Problem, dass ich konkret ein paar Auskünfte über meine Hardware brauchte. Leider lagen alle Unterlagen zu meinem Notebook auf dem Dachboden und ich hatte keine Lust diese heraus zu suchen. Da fiel mir ein kleines Tool aus meiner Windows-Zeit ein. Ich erinnerte mich schwach, dass es sich hierbei um AIDA32 handelte. Ich suchte im Wiki auf ubuntuusers.de nach einer entsprechenden Alternative und stieß auf Sysinfo. Sysinfo liest alle wichtigen Infos zum System aus.
Sysinfo ist in den offiziellen Paketquellen von Ubuntu enthalten.
Lust und Frust Makita
0Ich hatte mich entschieden endlich ein vernünftiges Radio für den Garten zu kaufen. Es sollte leistungsstark und spritzwasserfest sein. Schnell war klar, ein Makita Baustellenradio muss es sein. Inzwischen erhält man dies bei vielen Online-Händlern für ca. 90 Euro. Also habe ich es bestellt. Man muss natürlich noch hinzufGerätemanagerügen, dass im Lieferumfang kein Akku enthalten ist. Dieser kostet mit Ladegerät zusätzlich auch nochmal um die 45 Euro. Als ich es endlich in den Händen hatte, war ich von der Verarbeitung und dem Klang begeistert. Diese Freude hielt jedoch nicht lange an.
Als ich mein Makita im Garten einsetzen wollte, sah ich durch meine kurz zuvor erworbene Sonnenbrille mit Polarisationsfilter auf das Display. Hier war ein deutlicher Fleck zu erkennen, der ohne Brille nicht zu sehen war. Ich entschloss mich zur Rücksendung, in der Hoffnung, dass ich ein Radio mit einem intakten Display im Austausch bekomme. Die Rücksendung bei den großen Versandhändlern klappt in der Regel sehr gut. Leider ist der Ablauf aber maschinengesteuert, so dass man zwar ein Feedback geben kann, doch keiner darauf direkt reagiert und das Produkt auch wieder maschinell sofort ausgeliefert wird. Das Resultat war also ein Radio mit gleichem Defekt. Auch dies ging wieder zurück. Nun habe ich den Händler gewechselt, mit der Bitte vor dem Versand das betreffende Radio mit einem Polfilter zu überprüfen. Heute rief mich der Kundendienst an und bestätigte mir den Mangel an allen Radios dieser Serie. Mittlerweile bin ich echt frustriert und habe das Radio trotzdem bestellt. Das es sich hierbei tatsächlich um einen Fabrikationsfehler handelt, beweist das Radio meines Nachbarn, welches etwas älter ist und diesen Fehler nicht aufweist.
















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