Open Source
Google Chrome in Raring
4Wie ich schon im Artikel “Google Earth in Raring” erwähnt hatte, kann man unter Ubuntu 13.04 Google Chrome nicht so ohne Weiteres installieren. Zuvor ist es notwendig das Paket libudev0 in das System einzuspielen. Das Paket kann man sich hier für Raring Ringtail 64-bit downloaden.
Wer Open Source Chromium einsetzen möchte, findet den Browser nach wie vor in den offiziellen Paketquellen von Ubuntu.
Google Earth in Raring
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Mit Ubuntu 12.10 kam erstmals eine Warnung vor der Installation von Google Earth und Google Chrome, welche auf eine schlechte Qualität dieser Pakete hinwies. Nach der Bestätigung dieses Popup-Fensters konnten aber Google Earth und Google Chrome problemlos installiert und genutzt werden.
In Raring Ringtail ist das etwas anders. Hier will man die Beiden Pakete wohl nicht dabei haben. Die Installation der aktuellen Variante von Google Earth klappte deshalb bei mir nicht auf Anhieb. Dazu hatte ich mir zuvor das .deb-Paket von Google herunter geladen. Ich konnte es weder über das Software-Center noch über das Terminal so installieren, so dass dieses lief.
Abhilfe schaffte hier das Herunterladen des .bin-Paketes und Erstellen eines .deb-Paketes mit anschließender Installation.
Dazu waren folgende Schritte notwendig:
sudo apt-get install lsb-core googleearth-package
cd && make-googleearth-package --force
sudo dpkg -i google*.deb
sudo apt-get -f install
Im Anschluss können *.bin und *.deb aus dem Home-Verzeichnis gelöscht werden.
Der einzige Wermutstropfen dabei ist aber, dass Google Earth dann in der älteren Version 6 läuft und nicht wie vielleicht gewünscht in der aktuellen Version 7.
Temperaturüberwachung mit Psensor
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Zur Temperaturkontrolle meines Systems, setze ich persönlich Psensor ein.
Um sich Messwerte der Temperatur-Sensoren anzeigen zu lassen, sollten zuerst lm-sensors und hddtemp installiert werden.
sudo apt-get install lm-sensors hddtemp
Nach erfolgter Installation, spürt man die entsprechenden Sensoren auf.
sudo sensors-detect
Diese bestätigt man jeweils mit “YES” und zum Abschluss mit Enter.
Wie man sieht, ist mein Notebook nur mit wenigen Sensoren ausgestattet.
Jetzt führt man einen Neustart durch oder startet das entsprechende Modul mit:
sudo service module-init-tools start
Nun wird Psensor installiert. Psensor ist im Anschluss sofort einsatzbereit und wird in der Benachrichtigungsleiste angezeigt (auch GNOME Shell).
sudo apt-get install psensor
Fehlt die Anzeige des Temperatur-Sensors der Festplatte, so kann man mit
sudo dpkg-reconfigure hddtemp
das entsprechende Paket neu konfigurieren.
Psensor ist in den offiziellen Paketquellen von Ubuntu enthalten.
Oracle JRE 7 64-bit für Elster unter Raring
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Mittlerweile akzeptiert das Finanzamt für Linux bzw. Ubuntu Oracle JRE 7. Wobei momentan diskutiert wird in Zukunft überhaupt noch (wegen bekannter Sicherheitsmängel) Java einzusetzen.
Da Oracle JRE nicht standardmäßig in Ubuntu enthalten ist (anders als beispielsweise bei OpenSUSE) muss man hier selbst Hand anlegen.
Wenn man weiß wie, ist das recht einfach! Ich beschreibe nun kurz die Installation der 64-bit-Variante. Zuerst holt man sich die aktuelle Version hier.
Diese Archivdatei wird entpackt und den Ordner jre1.7.0_21 mit Root-Rechten nach /opt/Oracle_Java/ kopiert. Folgende Befehle sind im Nachgang auszuführen. Der laufende Webbrowser ist dabei zu beenden.
sudo update-alternatives --install "/usr/bin/java" "java" "/opt/Oracle_Java/jre1.7.0_21/bin/java" 1 sudo update-alternatives --install "/usr/bin/javaws" "javaws" "/opt/Oracle_Java/jre1.7.0_21/bin/javaws" 1
sudo update-alternatives --install "/usr/lib/mozilla/plugins/mozilla-javaplugin.so" "mozilla-javaplugin.so" "/opt/Oracle_Java/jre1.7.0_21/lib/amd64/libnpjp2.so" 1
sudo update-alternatives --set "java" "/opt/Oracle_Java/jre1.7.0_21/bin/java" sudo update-alternatives --set "javaws" "/opt/Oracle_Java/jre1.7.0_21/bin/javaws"
sudo update-alternatives --set "mozilla-javaplugin.so" "/opt/Oracle_Java/jre1.7.0_21/lib/amd64/libnpjp2.so"
Jetzt sollte Oracle JRE laufen. Testen kann man dies auf der Testseite von Java.com.
Viel Erfolg!
Umfrage Desktop-Umgebung
29Spätestens mit Ubuntu 12.04 Precise Pangolin mussten die meisten Ubuntu-User darüber nachdenken, welche Desktopumgebung sie nun in Zukunft einsetzen werden. Ich hatte kurz nach Veröffentlichung dieser LTS zu einer Umfrage aufgerufen. Im Oktober 2012 arbeiteten 37 Prozent der Befragten mit Unity und immerhin 25 Prozent mit GNOME 3.
Mit dem Erscheinen der 13.04 Raring Ringtail und der Einführung von Ubuntu GNOME als offizielles Ubuntu-Derivat, würde ich gern diese Umfrage wiederholen. Mich interessiert, wie sehr wurde GNOME verdrängt? Kommt es sogar zu einem unerwarteten Comeback von GNOME unter Ubuntu?
Welche Desktopumgebung setzt Ihr im Moment überwiegend ein?
- Unity (29%, 213 Stimmen)
- GNOME 3 (24%, 175 Stimmen)
- KDE (17%, 120 Stimmen)
- Xfce (13%, 94 Stimmen)
- andere (5%, 39 Stimmen)
- Cinnamon (4%, 29 Stimmen)
- LXDE (4%, 29 Stimmen)
- Mate (4%, 24 Stimmen)
Stimmen insgesamt: 723
Raring Ringtail
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Fünf Tage nach dem Erscheinen von Ubuntu 13.04 habe ich den Umstieg auf Ubuntu GNOME gewagt. Da ich eigentlich mittlerweile ein gespaltenes Verhältnis zu den zukünftigen Veröffentlichungen zwischen den Long Term Support Versionen von Ubuntu und dessen Derivaten habe, hatte ich eigentlich nicht vor, Raring Ringtail zu installieren. Da bei mir aber fast ausschließlich (bis auf die letzten Wochen) GNOME zum Einsatz kam, wollte ich mir aber doch selbst ein Bild vom nun offiziellen Ubuntu-Derivat Ubuntu GNOME machen. Wie ich aber schon im Beitrag “Raring Ringtail kommt auf leisen Sohlen” geschrieben hatte, sollte man nur umsteigen, wenn man nicht unbedingt auf Stabilität setzt und gerne aktuellere Software einsetzen möchte. Ein weiteres Problem ist der Zeitraum des Supports. Dieser wurde ja nun auf neun Monate halbiert. Deshalb ist im Vorfeld wirklich genau zu überlegen, ob ein Umstieg auf Ringtail Sinn macht. Man schafft es so nicht einmal bis zur Veröffentlichung der neuen LTS, außer man verzichtet ein viertel Jahr auf Sicherheitsupdates, was natürlich nicht gerade zu empfehlen ist. Wer also die 13.04 installiert, kommt kaum um die nächste Version 13.10 herum, bevor Ubuntu 14.04 LTS veröffentlicht wird.
Nun zum System. Ubuntu GNOME 13.04 Raring Ringtail arbeitet mit dem Kernel 3.8. GNOME kommt in der Version 3.6, wie schon in 12.10 und verrichtet hier aber flotter seinen Dienst. Firefox löst den Webbrowser ab. Evolution ist nach wie vor der eMail-Client. Abiword und Gnumeric werden durch LibreOffice ersetzt. Das Software-Center sowie der Update Manager von Ubuntu sind jetzt ebenfalls fester Bestandteil. Der GDM 3.6 ist sehr gelungen und nett anzusehen. Dies ist aber ebenfalls keine Neuerung zur Vorgängerversion Ubuntu GNOME Remix 12.10.
Im Grunde ist Ubuntu GNOME 13.04 recht gelungen. Trotzdem würde ich den Umstieg, aufgrund des kurzen Unterstützungszeitraums, nur bedingt empfehlen.
Nachtrag
Zu erwähnen wäre noch, dass meine Grafikkarte (Radeon HD 6520G) anders als von der 12.10 sofort erkannt wurde. Mit dem Catalyst (Fglrx) erreiche ich eine deutlich höhere Akku-Laufzeit als zuvor. Shutter (siehe Shutter adé) arbeitet wieder wie gewohnt.
Leider startet Ubuntu GNOME 13.04 deutlich langsamer als die Precise Pangolin und Quantal Quetzal, was sehr unbefriedigend ist, dafür läuft GNOME 3.6 aber sehr flüssig.
Raring Ringtail kommt auf leisen Sohlen
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Seit heute steht das neue Ubuntu 13.04 zum Download bereit. Völlig ungewöhnlich kam Raring Ringtail ohne viel Tamtam daher. Auf ubuntu.com und den entsprechenden Partnerseiten gab es diesmal nicht einmal ein Countdown. Irgendwie hat man das Gefühl, dass die Releases zwischen den LTS-Versionen zu einem ungeliebten Kind verkommen. Immer wieder aufkochende Diskussionen über ein Rolling Release heizen diese Spekulation aus meiner Sicht stark an. Eine offizielle Unterstützung von neun Monaten lockt doch nicht wirklich jemanden hinter dem Ofen hervor!?
Die neue 13.04 soll flüssiger laufen und dabei weniger Arbeitsspeicher verbrauchen. Die Amazon-Linse ist nach wie vor mit an Bord, lässt sich aber problemlos deaktivieren bzw. entfernen. Neue Icons in der Schnellstartleiste und ein aufgehübschtes Bluetooth-Menü sind hinzu gekommen. Das Dash soll deutlich schneller reagieren als beim Vorgänger.
Wer Wert auf Stabilität legt bleibt bei der LTS. Wer etwas experimentierfreudiger ist, steigt um!
Wo bitte ist mein Network-Manager?
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Seit einiger Zeit arbeite ich nun mal ausführlicher mit Unity. Da passierte mir doch Folgendes. Mein Network-Manager war plötzlich im Panel verschwunden. Ich war mir jedoch keiner Schuld bewusst, irgendetwas mit der Abwesenheit des NM zu tun zu haben. Über die Funktionstasten konnte ich zwar noch mein Wlan zuschalten, aber das war dann auch schon alles. Nach einiger Suche im Netz fand ich folgende Lösung. Einfach
sudo apt-get purge network-manager-gnome sudo apt-get install network-manager-gnome
ins Terminal eintippen, den Rechner neu starten und schon ist das Panel wieder vollständig!
Tote Links entfernen
5Welcher Blogger kennt das nicht? Es ist die Ungewissheit, ob alle Links bei älteren Beiträgen noch funktionieren. Mit der Zeit verweisen erfahrungsgemäß eine nicht zu unterschätzende Anzahl von Links. Die einzelnen Beiträge im System durchzugehen ist in der Regel, auf Grund der Vielzahl kaum möglich.
Abhilfe unter WordPress schafft hier ein Plugin namens Broken Link Checker. Dieses Plugin spürt tote Links in einzelnen Beiträgen und Kommentaren auf. Für mich ist der Broken Link Checker schon jetzt ein absolutes Muss zur Pflege meiner eigenen WordPress-Seite intux.de.
Hier der Link zum Projekt http://w-shadow.com.
OUYA wird in Deutschland ausgeliefert
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Nun ist es so weit die Android-Spielekonsole OUYA wird in Deutschland ausgeliefert. Vor einiger Zeit hatte ich das Gerät hier vorgestellt. Jetzt läuft der Verkauf auch bei uns an. Wer jedoch glaubte, dass dieses Gerät, auf Grund des Wechselkurses, bei uns für unter 100€ zu haben ist, wird leider enttäuscht. Durch Versand, Zoll, etc. beläuft sich der erste offizielle Preis beim Großhändler amazon.de auf 119,99€. Was die Konsole trotzalledem sehr günstig macht.
Im Lieferumfang enthalten sind:
- Spielkonsole Ouya
- kabelloser Ouya-Controller mit abnehmbaren Blenden
- HDMI-Kabel
- 2 AA-Batterien
- Netzteil
Ich bin gespannt auf die ersten realen Feedbacks zum Einsatz dieser Spielekonsole!
Hier der Link zum Projekt ouya.tv.













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