Microsoft
Plug & Play
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Ich kann mich noch erinnern als Windows 95 das Licht der Welt erblicken sollte und alle Welt begeistert war, dass Microsoft nun ein 32-bit Betriebssystem auf den Markt werfen wird. Schlagworte wie präemptives Multitasking und Plug & Play machten die Runde. Ich kam in den Genuss, nachdem ich ein wenig mit OS/2 experimentiert hatte, Windows 95 Beta-Tester zu werden. Natürlich war das neue Betriebssystem schon eine Augenweide. Mit dem Papierkorb auf dem Desktop stellte sich schon ein wenig Mac-Feeling ein. Ein Paar Jahre zuvor wurde noch das komische Eingabegerät von Apple aus dem Microsoft-Lager, welches sich Computermaus nannte, noch offen belächelt. Die Beta-Version kam damals auf 3,5″ Disketten zu mir. Plug & Play, wurde zwar groß geschrieben, aber sind wir doch mal ehrlich. Es war doch eher Plage als Play!
Wie sieht die Realität nun nach fast 20 Jahren aus?
Ich muss für meinen HP PSC 1410 All-in-One einen 362.7MB großes Paket für Windows 7 herunterladen, um ein Dokument scannen zu können.
Unter Ubuntu stecke ich den Drucker in einen USB-Slot und kann mit Simple Scan sofort loslegen. Das nenne ich echtes Plug & Play!
Ich habe neulich einen Kommentar in einem Blog hinterlassen, dass es oft die einfachen Dinge sind die einen begeistern. Und wenn ich meinen Scanner an werfe, dann bin ich jedes mal über diesen funktionierenden Minimalismus begeistert.
Der Kampf geht weiter!
Microsoft fährt Verlust ein
1Microsoft ist erstmals seit seinem Börsengang im Jahr 1986 tief in die roten Zahlen gerutscht. Der Konzern hat einen Quartalsverlust von 492 Mio Dollar eingefahren. Grund hierfür ist eine milliardenschwere Abschreibung auf die inzwischen wertlose Unternehmensbeteiligung von aQuantive.
Google verdiente im gleichen Quartal elf Prozent mehr.
Ob Microsoft, mit der Kombination Windows 8 und Office 2013 wieder zurück in die Erfolgsspur findet, wird sich zeigen. Steve Ballmer ist jedoch fest davon überzeugt.
Drei Jahre ohne Microsoft!
2Nun ist es fast soweit. Am 30. April jährt sich mein Umstieg von MS auf Linux. Dazu kommt noch, dass es nun bald eine neue LTS von Ubuntu gibt. Das heißt konkret, es kommt wieder eine Long Term Support Version heraus, die für Desktop-PCs drei Jahre unterstützt wird. Natürlich bin ich sehr gespannt, was einen nun konkret erwartet. Trotzdem bin ich mit mir noch nicht im Reinen, ob ich mich an Ubuntu 12.04 heran wage. Zum einen wäre es ein Umstieg auf Unity. Diese Desktop-Umgebung mag zwar ihre Berechtigung besitzen, aber ich kann und will mich nicht so richtig damit anfreunden. Für mich steht fest, ich bleibe bei GNOME. Nun stellen sich mir aber die Fragen, bleibe ich bei Ubuntu und setze GNOME 3 auf, verwende ich eine andere Distribution wie Fedora, steige ich auf Mint um (wegen der GNOME 2 ähnlichen Oberfläche) oder spiele ich die GNOME Fallback-Lösung in Precise Pangolin ein. Naja, ich denke ich werde demnächst davon berichten.
Wenn mich jedoch kein Weg überzeugt, dann werde ich diese Entscheidung vertagen, bis ich mir ein neues Notebook zugelegt habe.
Wer erinnert sich noch an OS/2 Warp?
0Seit fast 20 Jahren arbeite ich mittlerweile mit dem Personal Computer. Ich fing an mit einem 486 SX 25 ohne nummerischen Co-Porzessor. Auf diesem lief MS DOS 6.0. Dieses ersetzte ich dann nach ein paar Tagen durch DOS 6.2, wo ich als grafische Benutzeroberfläche Windows 3.11 aufsetzte. Zu dieser Zeit war Windows noch kein Betriebssystem, sondern nur eine Erweiterung zu MS DOS. Ich merkte recht schnell, dass ich mit Windows 3.11 nicht so richtig glücklich wurde. Ich kannte zu der Zeit schon das Mac OS. Ein Mac war aber zu dieser Zeit fast unerschwinglich. So testete ich einige Alternativen.
Als erstes bekam ich von einem Freund die “Norton Utilitys”. Das war schon ein kleines Highlight für das Auge. Es wurde im Prinzip eine Oberfläche über Windows gelegt, die optisch dem Mac OS etwas näher kam.
Nach einiger Zeit besorgte ich mir das Betriebssystem OS/2 Warp von IBM. Es galt recht schnell als Revolution auf dem PC-Markt. Es stellte eine echte Alternative zu Apple und Microsoft dar, dies gipfelte darin dass einer der zwei großen PC-Discounter Escom und Vobis sich dem Betriebssystem MS DOS/Windows verweigerten und ihre Computer ausschließlich mit OS/2 auslieferten.
Leider konnte IBM in Sachen Entwicklung mit Microsoft nicht mithalten und dieses fantastische OS, mit dem Reißwolf als Papierkorb, wurde eingestellt.
Wahrscheinlich nicht zuletzt durch die Ankündigung eines vollständign Windows-Betriebssystems von Microsoft.
Hier kam ich 1994 in den Genuss Beta-Tester von Windows 95 zu werden. Diese Version kam noch auf herkömlichen 1,44 MB Disketten (ich glaube es waren 12 oder 13). Das war nun der große Wurf von Bill Gates. Windows 95 sah nun fast so aus wie das Mac OS. Windows wurde nun auch ein Papierkorb spendiert. Es war echt eine spannende Zeit in der ich auch meine ersten Erfahrungen mit dem S.u.S.E. Linux machte. Letztendlich bin ich aber bis 2009 bei Microsoft geblieben. Ein Grund hierfür war mit Sicherheit die stets steigende Stabilität.
Die Gründe warum ich auf Linux umgestiegen bin waren anderer Art. Ich bin mit Linux freier als mit jedem anderen OS.
Microsoft und Linux???
0Kaum zu glauben. Dieses Video wurde zum 20. Geburtstag von LINUX von Microsoft veröffentlicht. Der Kernel hat zum Jubiläum den Sprung von 2.6 auf 3.0 vollzogen. Alles Gute zum Geburtstag und danke Linus!!!
Quelle: YouTube
Microsoft und Skype
0Gestern ist die Bombe geplatzt. Microsoft hat hat Skype für 8,5 Milliarden US-Dollar gekauft. Bis zu diesem Tag war das einzige Microsoft-Hilfsmittel die Maus an meinem Rechner. Nun wurde aber mein Rechner durch die Hintertür von Skype infiltriert, was mich dazu bewogen hat meinen Account dort zu löschen und Skype von meinem Rechner zu verbannen. Erreichbar bin ich jetzt nur noch über diese Seite oder Google Talk.
Oh was musste ich da feststellen. Man kann den Skype-Account nicht löschen!!! Seriösität sieht anders aus. Aber egal, den Account gibt es dann wohl noch. Den Inhalt des Profils konnte man wenigstens entfernen. Danke Skype! Auf nimmer wiedersehen!!!
Seit zwei Jahren unabhängig
0Mittlerweile ist es zwei Jahre her Bill. Was meinst du, ob ich im nach hinein unsere Trennung bereue? Wenn ich ehrlich bin nicht! Es war eine schöne Zeit mit uns, doch ich musste weiter ziehen. Du hast mich einfach nur eingeengt. Anfangs fühlte ich mich ja auch wohl, aber mit der Zeit hatte ich damit so meine Probleme. Ich wollte meine Kreativität ausleben. Und ständig für dich bezahlen wollte ich auch nicht. Das konnte ich mit aus Dauer ja auch nicht leisten. So Bill, nun ist es zwei Jahre her das wir unserer Wege gingen. Seit zwei Jahren fühle ich mich bei UBUNTU wohl. Ich wünsche dir und Microsoft noch viel Erfolg.
Ich denke nicht das wir uns wiedersehen!
Ein halbes Jahr später
0Ein halbes Jahr nach meinem Entschluß mich aus der Microsoft-Welt zu verabschieden, kann ich nur positives über LINUX berichten. Es ist vielleicht oft nicht ganz einfach mit diesem Betriebssystem umzugehen, doch fühlt man sich freier und sicherer als in einer Windows-Umgebung. Hier ein kleiner Überblick eines sinnvoll angelegten Gnome-Desktops.
Umgestiegen!
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Good Bye Microsoft!
Ausflug zu Linux
0Seit ca. einer Woche überlege ich ernsthaft mich von meinem Mircrosoft Betriebssystem Vista zu trennen und auf meinem Notebook eine Distribution von Linux zu installieren. Angefangen habe ich diese Woche mit Ubuntu und Suse als Live-Betriebssystem. Mal sehen wo mich der Weg noch hinführt. Seit meinem letzten Ausflug zu Linux in den neunziger Jahren hat sich echt eine Menge getan. Die Hardware wird zum Großteil automatisch erkannt.
Seit dem Umstieg meiner HTML-Seite auf Mambo >>> Joomla! bin ich sowieso ein großer Fan der Open-Source-Gemeinde.
Übrigens, dieser Beitrag wurde unter Linux geschrieben.












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