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1. Oktober 2014
von intux
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Steam als Root?

valve-logoSeit meinem Upgrade auf Debian Jessie 8 (Testing) versuchte ich den proprietären Grafik-Treiber von AMD auf mein System zu bekommen. Dieser war lange Zeit aus den Paketquellen verbannt. Seit dieser Zeit verwende ich den freien RadeonDriver xserver-xorg-video-ati. Ich muss sagen mit wachsender Begeisterung. Mit ein paar Einstellungen arbeitet er perfekt und man hört die Lüfter des Notebooks sehr selten schnaufen.

Bis vor kurzem konnte ich ohne Anpassungen am System kein Half-Life etc. spielen. Ich wurde quasi mit meinem freien Treiber im Spiele-Portal Steam ungern gesehen. Nach dem erneuten Aufsetzen von Jessie (Debian Jessie Beta Gnome Installations CD 64-bit) stellte ich durch Zufall fest, dass ich nun auch ohne den proprietären Treiber problemlos meine Steam-Games zocken kann. Super!

Leider gelang es mir aber Steam nur als Root zu starten.
Die Ausgabe im Terminal sah wie folgt aus:

Nach einiger Suche und der Bemühung des Debianforums fand ich die Lösung. Ich habe einfach den ~/.steam-Ordner im Home-Verzeichnis entfernt, den ich seit Ubuntu-Zeiten schon mitschleppe.

Nun klappt’s auch mit Steam und ich bleibe beim freien Radeon-Grafiktreiber!

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29. September 2014
von intux
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Symbol-Vielfalt in LibreOffice

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Wer die aktuelle Version LibreOffice bereits auf einem Windows-Rechner verwendet hat, wird eventuell festgestellt haben, dass sich die Symbolleiste nicht nur zwischen den Vorgaben Galaxy und Tango umschalten lässt, sondern LibreOffice über weitere wie Highcontrast-, Oxygen-, Crystal- und den flachen Sifr-Sybole verfügt.

Will man unter Debian diese Auswahl auch entprechend erweitern, so installiert man die Styles einfach nach.

So kann man dann die Symbolleiste seinen Wünschen entsprechend anpassen:

Extras -> Optionen -> LibreOffice -> Ansicht -> Symbolgröße und Schriftstil

Hier der Link zum Projekt http://de.libreoffice.org/

Viel Spaß!

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22. September 2014
von intux
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OnePlus One, der erste Eindruck

oneplus_logoZwei Tage nach der Bestellung ist das OnePlus One bei mir eingetroffen. Schon beim Öffnen des Paketes stellte sich der erste Wow-Effekt ein. Das Start-Up OnePlus setzt hier schon auf den großen Auftritt. In der weißen doppelwandigen Hülle verbirgt sich ein roter Einschub, der sich über eine Textil-Lasche heraus ziehen lässt. Darin liegt das One inkl. Ladekabel und einem Tool zum Öffnen des Faches für die Micro-Sim. Ein weiteres kleines Paket beinhaltet den USB-Ladestecker.

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Ich habe mir die 64 GB-Variante bestellt. Als ich das Smartphone das erste Mal in die Hand nahm, war ich doch etwas von der puren Größe (15,3 x 7,6cm) überrascht. Kann ein Handy wirklich so groß sein? Ja, es kann! Die Sandstone-Black-Rückwand fasst sich samtig an und ist wieder erwarten weich und liegt sehr angenehm in der Hand. Diese soll sich durch entsprechende StyleSwap Cover lt. Hersteller ersetzen lassen. Die Front umfasst ein echter Aluminium Rahmen. Das 5,5 Zoll-Display (Corning Gorilla Glass 3) hebt sich leicht (ca. 0,5mm) von dem Rahmen ab. Nach näherem Betrachten muss ich sagen, dass das OnePlus One von der Verarbeitung und den eingesetzten Materialien nach dem iPhone das wertigste Telefone ist, welches ich je in der Hand hielt. Mit der Größe muss man sich aber echt anfreunden. Der Begriff “Phablet” ist tatsächlich mehr als angebracht.

Da ich auf meinem alten Nexus schon CyanogenMod einsetzte, fühlte ich mich nach dem ersten Einschalten sofort wohl. Auf dem OPO arbeitet Android 4.4.4 in der aktuellen Stock-Rom CyanogenMod 11S, welches OTA-Upgrades erhält. Nach dem Einrichten des Google-Kontos kamen alle meine Apps und Kontakte auf mein Handy geflattert. Man kann zwischen den zwei Design-Paketen Hexo (Standard) und Holo auswählen. Mit ein paar Einstellungen ist alles entsprechend den eigenen Bedürfnissen angepasst. Die Geschwindigkeit lässt mit dem verbauten Qualcomm Snapdragon 801 Quadcore-Prozessor (2.5 GHz) keine Wünsche offen. Das Display (1.920 x 1.080 Pixel) ist klar und scharf.

Das viel beschriebene Yellow-Banding ist aus meiner Sicht kein wirkliches Problem. Mich stören in der Regel eigentlich solche kleinen Fehler sehr, aber in diesem Fall werden es aus meiner Sicht die meisten User nicht einmal bemerken. Der Fehler ist tatsächlich kein wirklicher Makel aber auch kein gewolltes Feature von OnePlus. Ich vermute es handelt sich hierbei um eine ungewollte Streuung des Lichtes der Hintergrundbeleuchtung durch eine nicht optimale Anordnung der Bauteile.

Die verbaute Kamera auf der Rückseite macht akzeptable Fotos in einer maximalen Auflösung von 13 MP. Hierbei wurden Herstellerangaben zufolge 6 Linsen verbaut. Die Kamera verfügt ein Doppel-LED-Blitz und ist damit für schlechte Lichtverhältnisse gewappnet. Die Frontkamera schafft immer noch 5 Megapixel.

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Die Akku-Leistung (3100 mAh) ist aus meiner Sicht zufriedenstellend und sollte je nach Nutzungsverhalten auch einen Arbeitstag locker überstehen.
Zu erwähnen wäre auch noch, dass das OnePlus One auch fit für LTE ist. Allerdings werden nur die Bereiche von 1.800 MHz und 2.600 MHz unterstützt.

Die Stereo-Lautsprecher haben einen recht guten Klang und sind wesentlich lauter als ich dies von meinen bisherigen Vorgängermodellen (HTC Wildfire und Samsung Galaxy Nexus) kannte. Im Menü enthalten ist auch der Equalizer der nicht nur toll aussieht, sondern auch sehr viele Klang-Einstellungen ermöglicht.

Des Weiteren gibt es aus dem Hause Cyanogen eine System-App zur Bildschirmaufnahme. Auch hier kommt der Quadcore in keinster Weise ins Schwitzen.

Auch die Satellitennavigation wird mit dem Tracking amerikanischer GPS- und russischer GLONASS-Satelliten zum Kinderspiel für das One.

Will man in Zukunft nicht auf die zugewiesenen Upgrades von Cyanogen warten und die täglich erscheinenden Nightlies einsetzen, so bleibt einem aber nur die Möglichkeit das Telefon zu rooten. Hierbei erlischt aber in der Regel die Garantie, anders bei OnePlus! Unlocken und rooten hat hierbei keine Auswirkung auf die Herstellergarantie (siehe hier).

Fazit:

Mit dem OnePlus One erhält man ein sauber und aus hochwertigen Materialien verarbeitetes Smartphone. Die verbaute Hardware kann es durchaus mit den ganz Großen aufnehmen. Die 64 GB-Variante dürfte den allgemeinen Ansprüchen mehr als genügen. Der Speicher ist nicht erweiterbar. Das Yellow Banding ist tatsächlich vorhanden, jedoch fällt es nicht wirklich auf! Die Größe des Handys ist zwar anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber noch akzeptabel. Man erhält aus meiner Sicht ein Top-Gerät zum kleinen Preis! Um jedoch an ein One zu kommen braucht man immer noch ein Invite (Einladung)! Vielen Berichten zufolge wird man jedoch ab Oktober 2014 Geräte beim Hersteller ohne Einladung vorbestellen können.

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11. September 2014
von intux
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Kontakte in die ownCloud auf dem RasPi

owncloudIch habe festgestellt, dass die ownCloud egal ob in Version 5, 6 oder 7 Probleme hat, die von einem Android-Handy exportierte Kontakt-Datei komplett zu importieren. Bis ca. 40 Kontakte mit Profilfotos wird man jedoch kaum oder keine Schwierigkeiten haben. Bei mir haben sich aber im Laufe der Zeit über 400 Einträge angesammelt. Beim Import bricht meine eigene Cloud immer wieder ab. Frustriert nach dem Upgrade auf ownCloud 7 habe ich versucht die Kontakte via CardDAV in meinen Raspberry Pi zu bekommen (siehe auch CardDAV-Sync free und ownCloud). Das funktioniert zwar, jedoch werden manche Einträge mehrfach angelegt. Ein nachträgliches Editieren ist hier nicht gerade befriedigend.

Die Lösung des Ganzen ist jedoch recht einfach! Hierzu geht man über einen PC in seinen Gmail-Account und exportiert die entsprechende Kontakt-Datei wie folgt:

Gmail -> Gmail -> Kontakte -> Mehr -> Exportieren -> vCard-Format (zum Importieren in ein Apple-Adressbuch oder eine andere Anwendung)

Diese Datei spielt man dann so in die ownCloud ein:

Kontakte -> Einstellungen -> Adressbuch hinzufügen (hier muss man ein Neues erstellen) -> Importieren (Automatisches Format) -> Datei auswählen

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Nun beginnt der Import. Der einzige Wermutstropfen hierbei ist, dass die Kontakt-Bilder nicht mit übernommen werden. Dafür kommen aber alle Adressen in der OC an, nicht mehr und nicht weniger.

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Viel Spaß!

Nachtrag 13.09.2014

Die Geburtstage der Kontakte werden im Kalender der ownCloud eingetragen.

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7. September 2014
von intux
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Koordinaten abgreifen in LibreCAD ist kein Problem

Vor über zwei Jahren habe ich wie im Artikel “QCad getestet” beschrieben nach einer Open Source CAD-Alternative für für Linux zum produktiven Einsatz im Straßenbau gesucht. Das Programm, welches hier den besten Eindruck bei mir hinterließ, war QCad. Leider musste ich feststellen, dass QCad zwar einen guten Ansatz bot, jedoch meinen Anforderungen nicht genügte. Jetzt habe ich mir den QCad-Fork LibreCAD etwas näher angesehen.

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Aus der Sicht eines mit der Planung beauftragten Ingenieurbüros im Bereich Straßenbau, wird LibreCAD sicherlich kaum eine reelle Chance auf dem Markt bekommen, da die Möglichkeiten hier doch eher beschränkt sind. Für den allgemeinen Baustelleneinsatz sehe ich das aber anders. Oft müssen Koordinaten aus Lageplänen abgegriffen werden, um diese dann mit Rover-Systemen abzustecken. Ältere QCad-Versionen boten hier keine verlässliche Möglichkeit. LibreCAD 2.0.4 hingegen beherrscht die Funktion Schnittpunkte etc. genau festzuhalten, um entsprechende Koordinaten auszugeben. LibreCAD öffnet das herkömmliche .dxf-Format.

Fazit:

Für einfache Aufgaben, wie das Lesen von Lageplänen auf der Baustelle, ist LibreCad durchaus geeignet. Das Erstellen von Aufmaßen, das Messen sowie das Abgreifen von Koordinaten ist ohne Weiteres möglich.

Hier der Link zum Projekt http://librecad.org.

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6. September 2014
von intux
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Nun ist’s hinüber – Ein OnePlus One muss her

oneplus_logoHier ein kleiner Nachruf auf mein Samsung Galaxy Nexus. Am 05.09. hat sich mein Smartphone in die ewigen Jagdgründe verabschiedet. Ach was hatten wir zwei für eine schöne Zeit. Angefangen hat alles mit Ice Cream Sandwich 4.0. Wir haben jedes Upgrade von Android mitgemacht, bis mit Version 4.3 Schluss war. Etwas traurig über die Entscheidung von Google dieses Nexus nicht mehr mit Upgrades zu versorgen, dachte ich schnell über ein Custom-Rom nach. Hiebei kam in erster Linie das CyanogenMod in Frage. Vor fast zwei Monaten haben wir es dann gewagt und CM11 (Android 4.4 KitKAt) aufgespielt.

Meine Begeisterung für das CyanogenMod ist nach wie vor ungebrochen. Mein Nexus arbeitete flott und besser als je zuvor.

Nun wird es Zeit über ein neues Smartphone nachzudenken. Welche Modelle kommen hier in Frage? Die Antwort ist klar. Entweder ein Nexus X oder das OnePlus One. Beide Geräte sind derzeit für mich nicht verfügbar. Das neue Nexus kommt im Oktober und das OPO erhält man nur über das viel beschriebene Invite-System. Hier stehen meine Chancen aber bei Null an diesen selbst ausgerufenen Flagschiff Killer zu kommen. Ein Wenig Hoffnung habe ich aber, da ab Oktober 2014 das One über die Webseite http://oneplus.net nun auch ohne Einladung vorbestellt werden kann.

Also mein Entscheidung über mein nächstes Smartphone fällt eindeutig zu Gunsten des OnePlus aus! Nun heißt es aber warten, warten, warten!!!

Im Moment gilt aber: ohne Invite, kein OnePlus One

Quelle: oneplus.net

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31. August 2014
von intux
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Chromium unter Testing installieren

Chromium-LogoSeit der Version 35 von Chromium vermisst man die direkte Flash-Unterstützung im beliebten Open-Source-Browser. Muss man nun auf Flash verzichten? Nein!

So installiert man Chromium inkl. des Adobe Flash Forks Pepperflash und deutscher Sprachunterstützung unter Debian Testing.