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1. Juli 2015
von intux
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Das ThinkPad E550 und die Grafik

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Ich hatte bisher auf meinem TinkPad E550 ein kleines Grafikproblem, welches nicht weiter ins Gewicht fiel, mich aber trotzdem störte. Je nach Nutzung verschwanden sporadisch einige Buchstaben, sei es in Anwendungen wie Nautilus, dem Software-Center oder im Browser.

Grund hierfür war die für meine Grafikkarte nicht verwendete Beschleunigerarchitektur “UXA” (Unified Acceleration Architecture). Seit Ubuntu 13.04 nutzt aber der Intel-Treiber standardmäßig stattdessen die neue Beschleunigungsarchitektur “SNA” (Sandybridge’s New Acceleration), diese verursacht auf meinem System die zuvor erwähnten Probleme beim Rendering der Bildschirmausgabe.

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vorher “Grafik” ohne “f”

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nach der Aktivierung von “UXA” (keine Grafikfehler)

Um herauszufinden welche Grafikkarte nun auf meinem TP aktiv ist, habe ich

am Terminal eingegeben. Heraus kam folgendes:

Die Suche nach der erfolgten Ausgabe in Verbindung mit dem erwähnten Grafikfehler im Internet brachte mich dann auf den richtigen Weg. Meine Grafikkarte braucht die Beschleunigerarchitektur “UXA”.

UXA wird wie folgt aktiviert:
Erst wird das Verzeichnis /etc/X11/xorg.conf.d/ erzeugt,

dann wird die Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-intel.conf mit folgendem Inhalt:

erstellt.

Dazu wird der Inhalt hinein kopiert und die Datei mit Ctrl + o und Enter gespeichert. Mit Ctrl + x verlässt man dann den Editor.

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28. Juni 2015
von intux
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Google Earth 7

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Wie man schon in Ditmar Janowskis Blog lesen konnte, ist es mittlerweile auch unter Jessie (Debian 8) sowie unter Trusty (Ubuntu 14.04) problemlos möglich die 64-bit Version von Google Earth 7 zu installieren. Vor einiger Zeit war das noch etwas komplizierter. Hier musste man zur 32-bit Variante greifen. Mittlerweile lässt sich aber GE 64-bit in Ubuntu einspielen. Es gibt zwar immer noch einige Macken und sporadische Abstürze, aber GE läuft.

Lassen sich die Orte nicht anfliegen, so startet man Google Earth mit folgendem Befehl:

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25. Juni 2015
von intux
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Remote Desktop für Android

Vor einer ganzen Weile fiel mir auf, dass ich mit Microsoft Remote Desktop nicht mehr auf meinen Raspberry Pi zugreifen kann. Bisher hatte ich noch keine passende Alternative hierfür gefunden. Gestern bin ich dann jedoch über aRDP Free (aRDP: Secure RDP Client) in Google Play gestolpert. Die App macht genau das was man von ihr erwartet.

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Viel Spaß!

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23. Juni 2015
von intux
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Raspberry Pi Gehäuse

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Quelle: https://www.raspberrypi.org/

Gerade habe ich gelesen, dass es nun ein offizielles Gehäuse für den Raspberry Pi 2, sowie für das Modell B+ geben soll. Das Case wurde von der Raspberry Pi Foundation zusammen mit dem Unternehmen Kinneir Dufort entwickelt. In diversen Shops soll es schon erhältlich sein.

Ich bin gespannt und werde es mir auf jeden Fall bestellen.

Weitere Informationen findet man auf raspberrypi.org.

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23. Juni 2015
von intux
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Raspberry Pi – Einstieg und User Guide

978-3-8266-9522-3

Heute möchte ich das Buch „Raspberry Pi – Einstieg und User Guide“ vorstellen. Ich hatte das Glück das Buch in meinem Jahresurlaub zu lesen.

Ich kann mich noch erinnern, wie mich die ersten Artikel über den RasPi genervt hatten. Zum einen lag es daran, dass man das Gefühl hatte es gibt in der Linux-Community nur noch ein Thema, den Raspberry Pi. Zum anderen hatte ich keine Ahnung wovon die Leute da schreiben. Die Neugier war jedoch zu groß sich dieser Sache zu entziehen, also bestellte ich im Herbst 2012 meinen ersten Einplatinencomputer – das Modell B. Ich arbeitete brav Tutorials ab und begann mit Raspbmc, auf Basis des XBMC-Mediacenters. Später ließ ich ownCloud und WordPress auf dem Gerät laufen. Ich beschäftigte mich mit der RasPi-Cam und Temperatur-Monitoring, mit Hilfe eines externen Sensors. Die Möglichkeiten des Raspberry Pi sind fast unbegrenzt. So war dann mein letztes kleines Projekt ein Ambilight-Clone für meinen Flatscreen. Mittlerweile habe ich drei dieser Minicomputer im produktiven Einsatz.

Das Buch „Raspberry Pi – Einstieg und User Guide“ greift hier einige dieser Themen auf und ist auch im Nachhinein sehr schön zu lesen, da ich ja das ein oder andere Projekt schon verwirklichen konnte. Es gliedert sich in die vier Teile:

  • Inbetriebnahme des Boards
  • Der Raspberry Pi als Mediacenter, Arbeitsgerät und Websever
  • Programmierung und Hardware-Hacking
  • Anhänge

Besonders interessant ist die Einleitung von Eben Upton dem Mitbegründer und Geschäftsführer der Raspberry Pi Foundation. Wusstet ihr z.B woher der Name Raspberry Pi kommt? Viele Hardware-Firmen tragen Namen von Früchten. So kam es zur Himbeere. Wobei Pi hier für die Programmiersprache Python steht. Das Projekt hätte dabei aber fast den Namen ABC Micro erhalten. Ob der Pi dann einen ähnlichen Siegeszug gestartet hätte, weiß man nicht. Ein Wunsch von Upten war, dass jedes Jahr mindestens 1000 weitere Leute an britischen Universitäten Informatik studieren. Dieser Wunsch trieb ihn von Anfang an, bei der Umsetzung des Raspberry Pi Projektes.

Das Buch „Raspberry Pi – Einstieg und User Guide“ mit 288 Seiten ist 2013 in der 1. Auflage im mitp-Verlag erschienen, lange bevor der Raspberry Pi 2 das Licht der Welt erblickte. Trotz alledem sind alle Beispiele von der Erstellung des eigenen Webservers bis hin zur Programmierung in Python auf das aktuelle Modell anwendbar.

Einige Scripts stehen auch bei diesem Buch wieder zum Download bereit.

Leseproben und Downloads

Fazit:

Das Buch „Raspberry Pi – Einstieg und User Guide“ ist ein guter Begleiter im Umgang mit dem Pi, um die ersten Erfahrungen mit dem Einplatinencomputer zu sammeln. Auch für diejenigen, die den Minicomputer schon etwas länger einsetzen, ist das Buch zum Nachschlagen sehr empfehlenswert.

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18. Juni 2015
von intux
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Lenovo ThinkPad Bluetooth Laser Maus auf dem Thinkpad E550 – Teil 2

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Im Artikel “Lenovo ThinkPad Bluetooth Laser Maus auf dem Thinkpad E550” hatte ich beschrieben wie man eine Bluetooth Maus via blueman so in Ubuntu 14.04 einbindet, sodass sie nach dem Systemstart sofort aktiviert wird. Martin schreibt jedoch in seinem Kommentarzum Artikel, blueman soll hierbei nicht mit allen Bluetooth Mäusen klar kommen.

Den Weg über das Terminal musste ich natürlich gleich selbst ausprobieren.

Zuerst sucht man nach gedrücktem Connect-Knopf nach der Adresse der Maus.

Die Ausgabe sieht dann in etwa so wie bei mir aus:

Dann wird diese dauerhaft gespeichert (hier die Adresse durch die zuvor ermittelte Adresse austauschen).

Jetzt bestätigt man die vertrauenswürdige Verbindung

und connected.

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12. Juni 2015
von intux
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Spannende Projekte mit dem Raspberry Pi

978-3-8266-9909-2

Heute möchte ich das Buch “Spannende Projekte mit dem Raspberry Pi” des mitp-Verlags vorstellen.

Das Buch von von Mike Cook (Autor div. Technikbücher), Jonathan Evans (Computerfreak), Sean McManus (Autor div. Technikartikel und -bücher), Andrew Robinson (Gründer einer erfolgreichen IT-Beratungsfirma) ist in der 1. Auflage 2014 erschienen und vermittelt mit 470 Seiten Praxiswissen rund um den Einplatinencomputer Raspberry Pi. Hierbei ist das Buch spezialisiert auf die erste Generation des Minicomputers, wobei sich alle Projekte problemlos auf den neuen Raspberry Pi 2 übertragen lassen. Das Buch soll die Frage “ich habe einen Raspberry Pi – und was jetzt?” in den drei Teilen (Erste Schritte mit dem Raspberry Pi, Software-Projekte, Hardware-Projekte) beantworten. Dazu gehört eine kurze Einführung in die Programmierung mit Python sowie 16 spannende Vorhaben zum direkten Nachbau.

Hierbei habe ich natürlich einiges selbst getestet, wie z.B. das beliebte Retrogame “Ping”.

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Die im Buch enthaltenen Scripte erhält man übrigens online. Das erspart lästiges Tippen und verringert die Gefahr, dass etwas nicht ganz so funktioniert wie gewünscht. Des Weiteren stehen Leseproben des Buches “Spannende Projekte mit dem Raspberry Pi” zum Download bereit.

Leseproben und Downloads

Fazit:

Ein Buch was jeder Bastler, welcher sich mit dem Raspberry Pi beschäftigt, im Buchregal stehen haben sollte; gut und verständlich geschrieben.

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10. Juni 2015
von intux
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Probleme bei der Installation von Steam

Lässt sich der Steam-Client unter Ubuntu 14.04 LTS nicht installieren und erscheint folgende Fehlermeldung,

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müssen die Pakete libgl1-mesa-dri-lts-trusty:i386, libgl1-mesa-glx-lts-trusty:i386 und libc6:i386 nachinstalliert werden.

Viel Spaß!

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9. Juni 2015
von intux
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Lenovo ThinkPad Bluetooth Laser Maus auf dem Thinkpad E550

Die ThinkPad-Bluetooth Maus wird wunschgemäß auf Anhieb von Ubuntu 14.04.2 auf dem ThinkPad E550 erkannt. Dabei wird die Energieanzeige der Maus im System Tray als Akku-Icon dargestellt. Das kann unter Umständen auf den ersten Blick zu Ververwechslungen mit dem Akkustand des Notebooks führen. Unter UbuntuGNOME 14.04.2 erscheint diese Anzeige nicht.

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Nach einem Neustart des Systems geht leider die Verbindung zur Maus verloren. Abhilfe schafft hier die Installation von blueman.

Hier muss man die Maus entfernen, neu suchen, Pair ausführen und mit Trust die Verbindung dauerhaft bestätigen.

Blueman ist in den offiziellen Paketquellen von Ubuntu enthalten.

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