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19. Januar 2015
von intux
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Die Temperatur mit dem freien Radeon-Treiber

Seit über einem Jahr setze ich ja auf den freien RadeonDriver xserver-xorg-video-ati. Was früher eigentlich mit meiner Hardware-Kombination (Hewlett Packard Pavilion dv6-6b14eg) kaum möglich war, ist jetzt die perfekte Lösung. Die Grafik ist wie gewünscht, die Temperaturen liegen nun so wie beim unfreien (proprietären) Catalyst-Treiber von AMD und die Akkuleistung ist auch soweit zufriedenstellend.

In der Regel ist der Radeon bei entsprechender Hardware nach der Installation von Ubuntu schon installiert und aktiv. Überprüfen kann man das Ganze über Software-Center => Bearbeiten => Software-Paketquellen => Zusätzliche Treiber.

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Hier kann man übrigens auch den unfreien Grafiktreiber installieren. Das setzt jedoch voraus, dass die jeweilige Grafikkarte noch unterstützt wird.

Hier nun meine Temperaturen im Leerlauf

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sowie unter Last (MegaGlest).

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Haala2

15. Januar 2015
von Mathias
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Netatmo – Die Wetterstation für Design u. Technik Liebhaber

sensoren

Ich war schon lange auf der Suche nach einer Wetterstation, die meine Erwartungen in Sachsen Design u. Technik erfüllt. Ich würde mich selbst nicht als Profi in Sachen Meteorologie sehen, aber es macht Spaß, das Wetter selbst zu messen und auch über diverse Medien zu Veröffentlichen. Ich möchte euch hier einen kleinen Einblick geben, was die NETATMO Wetterstation alles kann.

Zunächst einmal eine Übersicht über alle wichtigen Funktionen.

Im linken Bereich sieht man eine Kurzübersicht über alle gemessenen Werte, wie z.B. Temperatur außen/innen, Luftqualität, Luftdruck etc., aufgeteilt über den Außenbereich und Innenbereich. In der Mitte befindet sich ein 7-Tages Trend, der euch eine Übersicht gibt, wie das Wetter der nächsten Tage so wird. Diese Daten werden aus dem Internet geladen. Darunter findet man Histogramm über die Verläufe der gemessenen Werte.

uebersicht

Im weiteren Verlauf die Histogramme für Luftfeuchtigkeit und der Temperatur im Innenbereich. Außerdem gibt es eine Weathermap, auf der Ihr sehen könnt, ob es in der Nachbarschaft andere Netatmo Stationen gibt. (und das sind einige)…

netatmoblog

Hier mal ein kleiner Ausschnitt für die Region Leipzig/Halle bis nach Thüringen

karte

Das ganze kann man sich auch auf der Weltkarte ansehen und es gibt Station im Outback von Australien oder im Norden von Alaska. So hat man eine Übersicht, wie warm oder kalt es in einigen Regionen ist. Über die Genauigkeit der Station gibt es geteilte Meinungen. Ich z.B. benötige nicht die exakte Temperatur in Zehntel an meinem Standort. Die Netatmo erfüllt Ihren Zweck, und das recht gut. Für die Preisklasse (um 170 EURO) reicht es völlig aus. Wer auf Zehntel Messen möchte, der wird deutlich über dem Preis liegen.

Nun zum Thema: Veröffentlichen der Daten auf Sozialen Netzwerken oder allgemein in Wetternetzwerken. (Wetter.com, Wunderground.com, Twitter).

meteoware

meteoware2

Meteoware Plus dient als Hauptverteiler der Daten in andere Netzwerke. Der Service ist völlig kostenlos und wird stetig erweitert. Meteoware Plus bietet euch außerdem die Möglichkeit, die Histogramme grafisch deutlich besser aufzubereiten und zu betrachten.

Das Wetter Netzwerk WEATHER WUNDERGROUND.

Auch hier gibt es detaillierte Daten und Karten.

Ähnlich der Netatmo Weathermap könnt ihr auch hier Stationen in der Nachbarschaft finden.

wundermap

Es gibt viele Möglichkeiten auf Wunderground.com, um sich an Wettermessungen zu beteiligen. Auch eigene Blogs zum Thema sind möglich. An Wunderground kann man sich auch mit anderen Wetterstation (Hardware) beteiligen, z.B. Davis.

Zum Schluss noch ein anderes Netzwerk, nämlich „Twitter“. Wer Lust hat seine Daten hier zu veröffentlichen, kann das auch hier gern tun.

twitter

Natürlich gibt es auch für iOS und Android Apps, um auf eure Daten zugreifen zu können.

iosapp

Nun habt ihr einen groben Einblick über das, was die Netatmo alles kann.

Als Erweiterungen für eure Stationen gibt es inzwischen Regenmesser, Zusatzsensoren für Innen und ab Mitte 2015 ein Windmesser (Ultraschallmesstechnik). Die Preise hierfür liegen zwischen 69 EURO für den Regenmesser und 99 Euro für den Windmesser.

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15. Januar 2015
von intux
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Umgestalten mit Sweet Home 3D

sweethome3dAb und zu hat man das Bedürfnis oder besser gesagt man muss, die eigenen vier Wände umgestalten. Abgesehen von der körperlichen Arbeit, die einem da bevorsteht, muss man sich eventuell Gedanken über die Anschaffung neuer Möbel machen. Ist dann irgendwann eine Idee gewachsen, sei es z.B. die Umgestaltung des Wohnzimmers oder der Küche, so hat man in etwa eine Vorstellung wo die neuen und alten Möbel platziert werden sollen. Jetzt stellt sich die Frage: Passt das alles auch so, wie man sich das vorstellt? Auf Nummer Sicher geht man, wenn man hierbei einen Grundriss zur Hilfe heranziehen kann, sei es klassisch auf Papier oder besser noch im digitalen Format.

Was gibt es da nun für Möglichkeiten speziell unter Linux? Das Programm welches mir da zuerst einfällt ist Sweet Home 3D. Hier ist es möglich den Grundriss der eigenen Wohnung schnell maßstabsgetreu nach zu zeichnen. Hat man dies getan, so ergänzt man die  Zeichnung mit dem entsprechenden Fußbodenbelag und gestaltet die Wände. Flächen der einzelnen Räume werden ebenfalls schnell errechnet. Mit Hilfe der Bibliotheken werden Möbel und Accessoires gestellt.
Geplant wird in 2D. Die Begehung der einzelnen Räume erfolgt in 3D.

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Hier ein kleiner Einblick in meine Küche.

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Sweet Home 3D ist für Linux, Windows und Mac OS erhältlich. Mehr zum Projekt findet man hier.

Sweet Home 3D ist in den offiziellen Paketquellen von Ubuntu enthalten.

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12. Januar 2015
von intux
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Shariff for WordPress an Theme Yoko anpassen

shariffVor einiger Zeit bin ich auf das Plugin Shariff for WordPress aufmerksam geworden. So können Social Media Button genutzt werden, ohne unnötig die Privatsphäre aufs Spiel zu setzen. Shariff for WordPress ist ein Projekt des Computermagazins c’t und löst die bisherige beliebte Zwei-Klick-Lösung ab.

Die meisten Social Media Button übertragen via User-Tracking Daten beim Aufruf solcher Seiten über das Surfverhalten der Besucher an die sozialen Netzwerke. Dazu muss man dort weder angemeldet noch registriert sein.

Anders läuft das nun mit den Shariff-Button. Erst wenn der User aktiv auf den Share Button klickt, wird eine direkte Verbindung zwischen sozialem Netzwerk und User hergestellt. So wird der Datenschutz gewahrt ohne auf jeder aufgerufenen Seite Daten zu hinterlassen. Die sozialen Netzwerke erhalten also nur den Klick. Weitere Informationen werden nicht gesendet!

Nun zum eigentlichen Problem. Nach dem Einbinden des Plugins hatte ich das Problem, dass die Counter in den Button nicht angezeigt wurden. Abhilfe schafft hier die korrekte Angabe des Pfades zum Temp-Verzeichnis. Das Temp-Verzeichnis muss nun noch die erforderlichen Rechte (777) erhalten.

Die Angabe des Pfades sieht dann in etwa so aus:

Da die Button in Farbe und Höhe im Elmastudio-Theme Yoko nicht korrekt dargestellt wurden, war dieser Zusatz in der style.css des Themes noch nötig.

Hierbei gilt mein spezieller Dank Christoph von Linux und Ich, der mich hierbei tatkräftig unterstützt hat.

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8. Januar 2015
von intux
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Systemnachrichten der ownCloud via SMTP versenden

owncloudIch habe nun seit einer ganzen Weile ownCloud auf einem Raspberry Pi gehostet. Dieser ist über eine DynDNS aus dem Internet erreichbar. Nun wollte ich auch die Systemnachrichten via eMail von der ownCloud versendet bekommen.

Ich habe nun ein wenig herum experimentiert und bin zu folgender Lösung gekommen. Das Ganze wird dann via SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) meines Mail-Accounts (all-inkl.com) erledigt. Folgende Einstellungen sind dazu nötig:

  •  Sendemodus: smtp
  • Verschlüsselung: Nichts
  • Absenderadresse: “nach belieben”
  • Adresse des Servers: “eigene Serveradresse”
  • Zugangsdaten: “Benutzername” “Passwort”

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6. Januar 2015
von intux
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Wenn Raspbmc nicht auf Google Play Music zugreifen kann

raspberryIn den letzten zwei Jahren habe ich viel mit dem Raspberry Pi experimentiert. Mittlerweile besitze ich drei Geräte, die sinnvoll ihren Dienst verrichten. So nutze ich ownCloud, eine selbst gehostete WordPress-Seite mit Webcam und ein Media Center mit Kodi (vormals XBMC). Alle drei Anwendungen laufen jeweils auf einem Raspberry Pi Modell B.

Nun habe ich mal wieder ein Media Center für einen anderen Haushalt eingerichtet. Dazu griff ich dieses Mal zu einem Modell B+. Was mir anfangs recht gut gefiel waren die vier USB-Anschlüsse. Vor einiger Zeit hätte ich mir hier wirklich an meinen RasPis mehr gewünscht. Mittlerweile komme ich aber mit zwei Schnittstellen pro Gerät problemlos zurecht. Was mir am neuen Gerät nicht wirklich zusagt, ist das Weglassen einiger Status-LEDs und das Fehlen des Composite Anschlusses. Hier hat man beim Modell B mehr Möglichkeiten mit älterer Hardware zu experimentieren. Video- und Audioausgabe wurden in einer vierpoligen 3,5mm Klinken-Buchse zusammen gefasst. Mit einem entsprechendem Kabel ist es so auch weiterhin möglich Monitore über Composite-Video anzusteuern.

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Der Umstieg des B+ auf MicroSD bereitete dann weitere Probleme. Zwar versteckt sich das Speichermedium schön im Gehäuse, doch musste hier nun eine neue Karte her (für Kodi mind. 2GB) und ein entsprechendes Lesegerät. Das Network Image war dann fix kopiert und die Installation nach Anschluss des RasPi an die Stromversorgung, I-Net und Flatscreen schnell abgeschlossen. Eingerichtet sollten dann Internet-Radio, Meditaheken und Google Play Music werden. Die ersten beiden Dinge waren schnell erledigt. Bei Googles Sound-Cloud bin ich letztendlich fast verzweifelt. Nach der Installation des Plugins plugin.audio.googlemusic.exp-1.2 für Kodi und der Eingabe der Benutzerdaten bekam ich immer die Fehlermeldung “invalid credentials”. Mit meinem Account hingegen hatte ich beim Test keinerlei Probleme. Nach einiger Recherche im Netz fand ich den entscheidenden Hinweis. Grund hierfür ist eine neue und mir bis dato nicht bekannte Sicherheitseinstellung von Google, die den “Zugriff für weniger sichere Apps” verhindert. Wird dieser aktiviert, kann man mit Raspbmc problemlos die eigene Musik von Google Play Music über den Raspberry Pi streamen.

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Anmerkung:

Im Gegensatz zu den im Artikel “Google Play Music auf Raspbmc” drei erwähnten Plugins ist hier nur das zuvor erwähnte Plugin plugin.audio.googlemusic.exp-1.2 nötig.

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2. Januar 2015
von intux
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Änderungen im Kommentar-Bereich und der Share-Button

Heute habe ich das Plugin Subscribe To “Double-Opt-In” Comments für WordPress auf intux.de zur Benachrichtigung über nachfolgende Kommentare per E-Mail eingebunden. Nun ist es möglich nachfolgende Kommentare auf Beiträge zu abonnieren, um zukünftig keine Antworten mehr zu verpassen.

Des Weiteren wurden die bisherigen Share-Button durch Share-Button des c’t-Projektes Shariff zum besseren Schutzes der Privatsphäre der Besucher von intux.de ersetzt.

Mit Shariff können Sie Social Media nutzen, ohne Ihre Privatsphäre unnötig aufs Spiel zu setzen. Das c’t-Projekt Shariff ersetzt die üblichen Share-Buttons der Social Networks und schützt Ihr Surf-Verhalten vor neugierigen Blicken. Dennoch reicht ein einziger Klick auf den Button, um Informationen mit anderen zu teilen. Sie müssen hierfür nichts weiter unternehmen – der Webmaster hat sich bereits um alles gekümmert.

Quelle: ct.de

Viel Spaß!

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1. Januar 2015
von intux
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Ein gesundes neues Jahr 2015

wünsche ich allen Lesern von intux.de. Auch in diesem Jahr werde ich versuchen von meinen Erfahrungen mit Linux, Open-Source-Software und Fotobearbeitung berichten. Einige Dinge u.a. mit dem Raspberry Pi habe ich schon im Hinterkopf, andere werden sich wieder spontan ergeben.

Ich hoffe der Eine oder Andere schaut auch in diesem Jahr wieder vorbei!