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11. April 2014
von intux
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Backports mit Wheezy anzapfen

debian-logoVor knapp zwei Monaten habe ich mich auf das Experiment Debian eingelassen. Mehrfach habe ich meine Zufriedenheit über diesen Schritt hier geäußert. Eigentlich gab es bisher nicht viel zu berichten über etwaige Probleme im Umgang mit Wheezy 7.4.

Um aber Debian besser zu verstehen und demnächst auch andere Zweige zu testen, habe ich nun begonnen neuerer Software die Tür zu öffnen. Mit Ubuntu war dies teilweise relativ einfach zu bewerkstelligen, mit dem Einbinden externer Paketquellen. Debian geht hier einen anderen und wahrscheinlich sichereren Weg. Hier portiert man Software aus neueren Debian-Zweigen, den sogenannten Backports zurück. Dies ist eine inzwischen offiziell anerkannte Methode, die aber auch ihre Risiken in sich birgt. Zum Einen gibt es keine Sicherheitsupdates für die Backports und andererseits ist es nicht ohne weiteres möglich Software aus den Backports inkl. Abhängigkeiten wieder downzugraden. Des Weiteren könnte es zu Unverträglichkeiten im System kommen. Diese Erfahrung ist mir aber bisher erspart geblieben. Aus diesen Gründen wird auch nicht empfohlen die Backports im Server-Bereich einzusetzen.

Wie kommt man nun an neuere Software aus den Backports heran?

Dazu trägt man mit

folgende Quellen in die sources.list ein.

Nach einem

stehen die Pakete aus den Backports nun zur Verfügung. Diese installiert man anschließend mit

Dank der Backports habe ich so den FGLRX auf 13.12, GnuCash auf 2.6.1, den VLC-Player auf 2.1.2 und LibreOffice auf Version 4.1.4 gebracht.

Wem die angebotene Software immer noch zu veraltet erscheint, sollte ein Auge auf Debian Testing oder Unstable werfen.

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2. April 2014
von intux
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Kein Platz für Firlefanz

Jetzt habe ich seit über einem Monat Debian Wheezy in der Version 7.4 auf meinem HP Notebook. Zeit ein kleines Fazit zu ziehen. Zuerst möchte ich auf die Beweggründe eingehen, warum ich diesen Schritt gewagt habe und Ubuntu hinter mir lasse. Nach wie vor bin ich von Ubuntu überzeugt und bin der Meinung es ist die beste Distribution um den Einstieg in die Linux-Welt erfolgreich zu bestehen. Da ich nun einige Erfahrungen gesammelt habe, kann ich mich aber weitestgehend von Ubuntu trennen.

Warum verzichte ich nun auf Ubuntu?

  • zu viele nicht zu Ende gebrachte dauerhafte Baustellen (Ubuntu One etc.)
  • Desktop-Umgebung Unity

Warum nun gerade Debian?

  • Sicherheit & Stabilität
  • läuft inzwischen ausschließlich auf den Notebooks der ISS-Besatzung
  • Ubuntu setzt als Unterbau auf Debian, somit ist alles vertraut
  • GNOME-Shell
  • Raspbian läuft auf meinen drei Raspberry Pi

Kristian Kißling schrieb einmal in Ubuntu User 2/2010.

Uns bleibt immer noch Debian!

Nach ein wenig Frust mit Ubuntu und dessen Derivaten in letzter Zeit habe ich nun den Debian-Weg gewählt. Hierbei beeindruckt mich mehr die Stabilität als neuere Software. Einige Gewohnheiten musste ich allerdings aufgeben. So ist es mir bisher nicht gelungen Google Earth auf Wheezy zuverlässig zum Laufen zu bringen. Dies war bisher mein persönliches Steckenpferd und ich konnte diese Problematik immer zu meiner Zufriedenheit lösen. Ein weiteres Problem habe ich mit Steam, welches man ebenfalls nicht ohne weiteres installieren kann. Es ist eben so wie ich es schon in der Überschrift erwähnt habe, Debian Stable lässt keinen Platz für Firlefanz. Damit kann ich aber gut leben, denn mit Wheezy 7.4 habe ich seit langer Zeit das Gefühl ein OS installiert zu haben mit dem man einfach arbeiten kann, ohne lange daran herum spielen zu müssen. Als Alternativen zu GE und Steam verwende ich einfach Google Maps via Browser und begnüge mich vorerst mit Games wie UrT, Nexuiz, OpenArena.

Wurden meine Erwarten mit Debian erfüllt?

Ja, voll und ganz! Jedoch sollte man nicht gleich einen Anfänger auf dieses Linux-Urgestein los lassen. Es empfiehlt sich einen erfahreneren Linux-User bei der Installation und zum anschließenden Einarbeiten dabei zu haben.

Fazit:

Ich vermisse im Moment nichts Essentielles. Ich genieße ein funktionierendes und perfektes Betriebssystem.

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Nachtrag

Soeben habe ich auf ubuntuusers.de gelesen, dass UbuntuOne zum 01.06.2014 eingestellt wird.

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1. April 2014
von intux
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deb’n zock

Gute Spiele für Linux gibt’s doch nicht! Das ist zumindest ein weit verbreitetes Vorurteil in der Windows-Welt. Doch gibt es einige gute Spiele nativ für Linux, seien es Aventures, Strategie-, Jump’n Run- oder Actionspiele. Jetzt habe ich nun bewusst versucht Urban Terror, einen auf der Quake 3 Engine aufgebauten Counter Strike Clon, auf meinem Debian Wheezy zu installieren. Dabei habe ich mir die aktuelle Version von der offiziellen Webseite http://www.urbanterror.info herunter geladen. Leider ist es mir nicht gelungen die 64-bit Version zum Laufen zu bekommen. Nach etwas Suche fand ich das passende, wenn auch etwas veraltete deb-Paket, die Version Urban Terror 4.2.015. Diese wurde optimiert für Ubuntu 12.04 LTS. Da Debian Wheezy vom Stand der Entwicklung der Long Term Support Version sehr nahe kommt, läuft UrT darauf sehr gut. Um trotzdem auf die aktuelle Version 4.2.018 upzugraden bemüht man den mit installierten Urban Terror Updater.

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Urban Terror läuft auch auf MS Windows und dem Mac OS.

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26. März 2014
von intux
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ownCloud-Client für Wheezy

Den aktuellen ownCloud-Client für Wheezy installiert man folgendermaßen. Zuerst fügt man die Paketquelle hinzu und installiert den Client.

Danach fügt man noch den Schlüssel zur PPA hinzu.

Standardmäßig wird dann der Ordner ownCloud im Homeverzeichnis synchronisiert. Das Hinzufügen anderer Verzeichnisse ist natürlich problemlos möglich.

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Eine Statussymbol des ownCloud-Client wird (siehe Abbildung) im Tray angezeigt.

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Der ownCloud-Client ist nicht nur für Lunux sondern auch für Windows und das Mac OS erhältlich.

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25. März 2014
von intux
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Alle drei nun dauerhaft im Einsatz

Da ich nun mittlerweile drei Raspberry Pi habe und auch bisher drei verschiedene Projekte damit umsetzen konnte, lag nun die Herausforderung darin alle Geräte gleichzeitig parallel laufen zu lassen.

Meine WordPress-Seite läuft via HTTP und meine ownCloud via HTTPS.Hierbei kommt es zwischen den beiden Webservern zu keinerlei Kollisionen. Mein XBMC-Mediacenter läuft auch nur im lokalen WLAN-Netzwerk und verursacht so auch keine Probleme.

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Bei den Gehäusen setze ich auf die PCSL-Brand-Cases die in unterschiedlichen Farben erhältlich sind und über ein super Preis-Leistungs-Verhältnis verfügen.

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24. März 2014
von intux
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Systempartition sichern

Am Wochenende habe ich mich damit beschäftigt die Systempartition von meinem Debian Wheezy zu sichern, um diese bei Bedarf wieder herstellen zu können. Da ich mich bisher noch nicht mit dieser Problematik auseinander gesetzt habe, betrat ich völliges Neuland. Zuerst versuchte ich es mit der Installation von Partimage, stellte ich jedoch fest, dass es so nicht klappen kann. Eigentlich leuchtete es mir sofort ein, da die Partition die gesichert werden sollte ja in Verwendung war. Überlegungen dies über ein altes Live-Image zu machen klappten auch nicht so richtig. Da erinnerte ich mich an einen Beitrag über Clonezilla. Die entsprechende Seite war schnell gefunden und das Image mit dd auf einen USB-Stick gespielt. Clonezilla ist recht verständlich aufgebaut und die Sicherung schnell erledigt. Hierbei ist mein Backup fast nur noch halb so groß wie die eigentliche Systempartition.

Screenshot: clonezilla.org

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18. März 2014
von intux
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Remote mit Android

Heute möchte ich eine App vorstellen die ich seit ein paar Tagen nutze, um meinen Raspberry Pi mobil zu remoten. Es handelt sich hierbei um Microsoft Remote Desktop. Die App ist selbsterklärend und recht einfach zu konfigurieren. MRD ist kostenlos in Google Play und im App Store erhältlich.

Voraussetzung  ist die Installation von xrdp auf dem Raspberry Pi (siehe “Raspberry Pi Remote“).

Hier nun ein paar Screenshots.

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Viel Spaß!

 

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16. März 2014
von intux
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ElsterFormular, alle Jahre wieder

Es ist mal wieder soweit und meine Steuererklärung muss abgegeben werden. Die Steuerbescheinigungen der Arbeitgeber liegen vor. Mittlerweile habe ich Debian Wheezy 7.4 am Laufen und das ElsterFormular muss erneut auf mein Notebook.

Was ist dazu nötig? Zuerst installiert man Wine und Winetricks.

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Dann läd man ElsterFormular von folgender Seite https://www.elster.de/elfo_down.php und installiert dieses unter Wine. Da das Finanzamt mittlerweile auf Java verzichtet (siehe Anforderungen) ist es nun ohne zusätzliche Maßnahmen möglich auf die eigenen Daten auf ElsterOnline zuzugreifen.

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Für die Berechnung ist es hilfreich einen PDF-Viewer auf der Wine-Ebene wie SumatraPDF zu installieren, aber nicht unbedingt erforderlich! Zu finden wären dann die Berechnungen im Verzeichnis:

Wer Sumatra dennoch einsetzen möchte, stellt den Viewer in den Einstellungen->Optionen des selbigen PDF-Dateien werden standardmäßig mit SumatraPDF geöffnet.

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